Prävention von Machtmissbrauch in der Seelsorge und sexuellen Übergriffen

Mit dem Schutzkonzept macht die Neuapostolische Kirche Österreich einen wichtigen Schritt, um gegen Machtmissbrauch  in der Seelsorge sowie sexuelle Übergriffe vorzugehen. Präventionsarbeit ist ein elementarer Bestandteil der hierzu entwickelten Maßnahmen.

 

 

Gemeinsam schützen,
was heilig ist

Für ein sicheres
Miteinander

Informieren Sie sich über Maßnahmen zur Prävention
von Machtmissbrauch in der Seelsorge und sexuellen Übergriffen.


Damit unsere Kirche ein Ort zum Wohlfühlen bleibt.

 

Grenzverletzungen und sexuelle Gewalt durch Geistliche und kirchliche Funktionsträgerinnen und Funktionsträger, denen in der Regel großes Vertrauen seitens der Mitglieder entgegengebracht wird, sind schwerwiegend und schmerzhaft. Für Betroffene stehen interne wie externe Meldestellen zur Verfügung. Maßnahmen zum Schutz von Betroffenen haben dabei höchste Priorität.

Zudem wirkt die Neuapostolische Kirche Österreich durch ihre Fachgruppe «Umgang mit sexuellen Übergriffen» sowie durch ihre kirchlichen Institutionen und Dienste aktiv an der Prävention von Missbrauch mit.

Alle wichtigen Informationen sowie die Kontaktdaten der Meldestellen sind im Flyer «Prävention von Machtmissbrauch in der Seelsorge und sexuellen Übergriffen» zu finden.

Schutzkonzept
 

Schutzkonzept

Das Schutzkonzept fördert die Sensibilität, d.h. die achtsame Grundhaltung als Mensch dem anderen Menschen gegenüber, insbesondere Kindern, Jugendlichen wie auch Menschen aller Altersgruppen in einem seelsorglichen Abhängigkeitsverhältnis. Das Schutzkonzept ist für alle im kirchlichen Dienst tätigen Personen verbindlich.

Verhaltenskodex
 

Verhaltenskodex

Mit dem Verhaltenskodex stellt die Neuapostolische Kirche ihren Mitgliedern eine Orientierungshilfe und ein Instrument für die Präventionsarbeit zur Verfügung.

Der Verhaltenskodex bietet Kindern, Jugendlichen und Menschen in Abhängigkeitsbeziehungen Schutz vor Grenzverletzungen und Übergriffen. Er beschreibt Grundhaltungen für die kirchlichen Tätigkeiten sowie Qualitätsstandards im Verhalten.

 

Meldestellen
 

Meldestellen

Jedes Mitglied der Neuapostolischen Kirche soll vor Grenzüberschreitungen geschützt werden. Opferschutz und Opferhilfe haben dabei höchste Priorität. Mit einer Meldung helfen Betroffene, dass erlebte Übergriffe oder Verdachtsfälle sorgfältig geprüft werden. Es stehen dazu zwei interne und eine externe Meldestelle zur Verfügung.
 

Interne Meldestellen

Meldungen können entweder an den zuständigen* Apostel

oder an

Malin Günther
Tel.      +43 677 62852902 (Di & Mi von 16 - 18 Uhr)
E-Mail: meldestelle@nak.at

Postadresse: Neuapostolische Kirche Österreich
Mittersteig 10, 1050 Wien

gerichtet werden.

* massgebend für die Zuständigkeit ist die Gemeindezugehörigkeit der meldenden Person
 

Externe Meldestelle

Alternativ können Meldungen an die unabhängige, externe Meldestelle gerichtet werden:

Unabhängige Opferschutzanwaltschaft
Tel.      +43 664 9807817 (Mo-Fr von 9 - 12 Uhr)
E-Mail: office@opfer-schutz.at

Postadresse: Unabhängige Opferschutzanwaltschaft
Bösendorferstraße 2/3/18, 1010 Wien


Hinweise werden in jedem Fall vertraulich behandelt.