Zu den Gemeindemitgliedern, die daran teilnahmen, stießen auch viele Gäste, die ihren Urlaub gerade in Salzburg verbrachten, sodass insgesamt etwa 70 Teilnehmer gezählt werden konnten. Den Gottesdienst hielt der Vorsteher der Kirchengemeinde Salzburg, Jonas Keck zu dem Bibelwort aus Habakuk 2, 20: „Aber der Herr ist in seinem heiligen Tempel. Es sei vor ihm still alle Welt.“
Der Tempel war ein heiliger Ort, aber nach Jesus sind der Tempel und seine Kirche auch alle, die sich zu ihm bekennen und ihm nachfolgen, betonte Priester Keck in seiner Predigt. Auch der Begriff „Kirche“ hat mehrere Bedeutungen. So ist Kirche einerseits eine Institution, aber sie ist auch eine Gemeinschaft in Christo bestehend aus einzelnen Individuen. Der Priester ging auch auf die Vision der Neuapostolischen Kirche ein, nämlich dass sie eine Kirche zum Wohlfühlen für alle sei, die von der Liebe Jesu Christi geprägt sind.
Unterstützt wurde Priester Keck von Diakonin Kornelia Zenker-Wendlinger. Die Diakonin verglich das Erklimmen eines Berges mit dem Glaubensleben, in dem durch zunehmende Erkenntnis geistliche Höhen erklommen werden, die immer mehr Einblicke in das Wirken und die Gnade Gottes zulassen. Sie bezog sich in ihrem Predigtbeitrag auf einen Ausspruch von Apostel i.R. Willi Sommer: „Geistliche Höhe kann man als eine seelische Qualität verstehen, als Zustand der Seele, der sich auszeichnet durch Glaubenskraft, Gottvertrauen, Liebe zu Gott und dem Nächsten, Vergebungsbereitschaft, und Erhabenheit über Vergängliches.“
Anschließend an die Predigt wurde das Heilige Abendmahl gefeiert. Mitgestaltet wurde der Gottesdienst vom Gemeindechor, der durch anwesende Urlauber unterstützt wurde. Das Bußlied wude auf einer Gitarre vorgetragen.
Nach Beendigung des Gottesdienstes verbrachten die Glaubensgeschwister noch einige sehr schöne, harmonische Stunden zusammen auf der Roßfeld-Schihütte bei Brettljause, Kuchen und Kaffee.
K. Posch | G. Lackerbauer