Einkehr- und Besinnungstage in Batschuns: Gott hören lernen

08.03.2026

Die Einkehr- und Besinnungstage im Bildungshaus Batschuns (Zwischenwasser) boten Raum, die eigene Spiritualität im Alltag zu vertiefen – und neu auf die Stimme Gottes zu hören.

Von Freitagabend, 6. März 2026, bis Sonntagnachmittag, 8. März 2026, nahmen rund 30 Teilnehmende bewusst Abstand vom Alltag. In der Stille entstand Raum für Begegnung – mit sich selbst, miteinander und mit Gott.
Bereits das erste Kennenlernen am Freitagabend öffnete den Blick füreinander und weckte die Erwartung auf ein Wochenende mit geistlicher Tiefe. Inhaltliche Schwerpunkte waren:

  • die persönliche Aneignung biblischer Texte
  • geistliches Leben im Alltag und hilfreiche Rituale
  • Gott Fragen stellen – und auf Antwort hören
  • das Formulieren eines eigenen
  • Glaubensbekenntnisses („Mein Credo“)
  • Innehalten, Auftanken und neue Ausrichtung finden

Ein zentrales Element war die Stille als Raum für das Einkehren in sich selbst und in die Gegenwart Gottes.
Apostel Matthias Pfützner gab den Teilnehmenden zahlreiche Impulse für die Glaubenspraxis und hilfreiche Hinweise für die oft gestellte Frage: "Wie unterscheide ich meine eigene Stimme von der Stimme Gottes?" Er ermutigte dazu, „hörfähige Fragen“ an Gott zu stellen – Fragen nach Sinn, Richtung, Wahrheit, Umkehr und Berufung. Wer so fragt, öffnet sich für Gottes Antwort.

Besondere Eindrücke hinterließ auch die gemeinsame Wanderung zur Pfarrkirche Batschuns sowie zur Kapelle „Buchebrunnen zum Heiligen Wendelin“. In der Natur, im persönlichen Nachdenken oder im Austausch miteinander erlebten die Teilnehmenden auf unterschiedliche Weise Gottes Nähe. "Großer Gott, wir loben dich" – so klang es aus vielen Herzen zum Abschluss der Wanderung in der Kapelle.

Den Abschluss der eindrücklichen Tage bildete der Gottesdienst am Sonntag. Im Mittelpunkt stand der Bibeltext aus Matthäus 17,5:
„Als er noch so redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!“


Fazit:
Wer Gottes Stimme hören will, braucht Zeiten der Einkehr und der Stille. Gott spricht nicht immer laut – aber er spricht.
Wer ihm Fragen stellt, seine Antwort wahrnimmt und danach handelt, macht Gottes Wirken auch für andere erfahrbar.