So höre nun

26.05.2024

Apostel Pfützner lud zu einem Seminar für Geistliche ein und hielt als Abschluss einen Gottesdienst in der Kirchengemeinde Wien-Donaustadt.

«Shema israel» - «Höre Israel», mit diesen eindringlichen Worten begann der Gottesdienst am Sonntagnachmittag, dem 26. Mai 2024.
Apostel Pfützner hatte bereits am Samstag und am Sonntagvormittag ein 2-tägiges Seminar für Geistliche aus ganz Österreich in Wien-Donaustadt gehalten. Intensives Bibelstudium und ein tieferes Bibelverständnis waren nur einige Punkte auf der Agenda. Als Abschluss feierte Apostel Matthias Pfützner mit allen Seminarteilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der Kirchengemeinde Wien-Donaustadt Gottesdienst.
Mit einem Textwort aus Jesaja 44,3 und den bekannten Vers aus 5.Mose 6,4: «Höre, Israel, der Herr ist unser Gott. .. und du sollst den Herrn, deinen Gott lieb haben…» begann der Gottesdienst. Ein Gebet das für die Juden zu Zeiten des Alten Testaments und auch heute von großer Bedeutung ist. Und diese eindringliche Aufforderung hat dieselbe Relevanz auch für alle Christen weltweit.
Das rechte Zuhören mit der notwendigen Aufmerksamkeit ist dem Apostel ein besonderes Anliegen. Und damit nicht genug: die Umsetzung des Gehörten, also das Tun ist ebenso wichtig. Bezugnehmend auf das Wort aus Jesaja betonte Apostel Pfützner die Worte «Fürchte dich nicht». Gott sieht seine Kinder und nimmt ihre Bedürfnisse wahr.

Zwei weitere Aspekte waren die Aussagen «Ich bin des Herrn»; ein mutiges Bekenntnis des eigenen Glaubens und «Ich bin Eigentum des Herrn». Wer immer solche Zusagen macht, gibt seinem Glauben einen wichtigen Stellenwert.

Und schließlich stellte der Apostel noch die Frage »Was wünscht du dir vom Herrn?». Eine Frage für deren Antwort man sich Zeit lassen und in sein Innerstes hineinfühlen sollte.

Einer der Seminarteilnehmer, Diakon Kätzler aus Tirol vertiefte in seinem Predigtbeitrag den Begriff «Gottesdienst» und rief dazu auf, sich Zeit zu nehmen, wenn Gott zu einem Gottesdienst einlädt.

Ein weiterer Teilnehmer des Seminars, Diakon Weidinger aus Oberösterreich bezog sich auf ein Korinther-Wort, worin die christlichen Tugenden angeführt werden: Glaube, Liebe und Hoffnung. Ein Motto, das jederzeit in die Praxis umgesetzt werden kann.

Zum Abschluss des Predigtteiles stellte Bischof Peter Jeram eine ganz kurze Frage: «Willst du?“» Und daran kann man vieles anfügen, das einen gläubigen Menschen im Dialog mit Gott bewegt. Nach der Freisprache von den Sünden und der Feier des Heiligen Abendmahls ging der Gottesdienst zu Ende.

Zwischen den vielen Seminar-Teilnehmern und den Gemeindemitgliedern ergaben sich noch viele schöne Gespräche und manch anregender Gedankenaustausch.

Th. Zadrazil