Jugendtag 2026 unter dem Motto „Love can turn the world“.

18.09.2026

Am Wochenende vom 18. bis 20. September machten sich Jugendliche aus Österreich sowie der Ostschweiz auf den Weg nach Sankt Johann im Pongau, um gemeinsam einen Jugendtag zu erleben.

Die Eröffnung am Freitag gestaltete Jugendpriester Kevin Krückl. «Wie kann Liebe eigentlich durch mich wirken? Welchem Love Type entspreche ich und welcher biblischen Figur bin ich ähnlich? Und nehmen mich andere auch so wahr, wie ich mich selbst wahrnehme?» Ein näheres Kennenlernen und Zusammenwachsen prägten diesen Abend.

Den Samstag starteten die Jugendlichen in ihrer Comfort Zone. Durch Bewegung und Kreativität, angepasst an die jeweiligen Bedürfnisse, fand jeder seinen persönlichen Zugang zum Motto.

Die Jugendbetreuerinnen und Jugendbetreuer hatten die Möglichkeit, ihre persönliche Comfort Zone zu verlassen. Apostel Matthias Pfützner forderte die Seelsorgerinnen und Seelsorger zur Selbstreflexion auf: «Wo begegne ich dem Göttlichen? Wie liebe, bezeuge und begleite ich junge Menschen? Und wie unterschiedlich darf Seelsorge sein?»

Der Nachmittag bot Raum für Begegnungen, Gespräche, Sport und das Genießen der Sonne.

Pünktlich zum Start des besonderen Abendprogramms versammelten sich alle wieder. In bunten Gruppen wurde um das Drücken des mysteriösen Buzzers gequizzt. Vom Jüngsten bis zum Ältesten, vom Weitgereisten bis zu demjenigen, der nur eine kurze Strecke hinter sich bringen musste, vom Musikalischen bis zu denen mit den besten Ohren – alle waren mit großer Begeisterung beim Raten, Schätzen, Tüfteln und Beraten dabei. Entspannung brachten an diesem Abend die Klänge des Jugendorchesters.

Am Sonntag feierte Bezirksapostel Thomas Deubel mit den Jugendlichen den Gottesdienst. Mit dem Bibeltext aus Markus 9,24 «Ich glaube; hilf meinem Unglauben» wurde allen klar: «Zweifel ist nicht nur erlaubt, sondern kann auf einen besonderen Weg führen. Zweifel ist kein Grund, sich zurückzuziehen. Zweifel darf ausgehalten werden und ist nur eine von vielen Stufen in der Beziehung zu Gott.»

Sehr anschaulich präsentierte der Bezirksapostel den Jugendlichen, dass jede Stufe im Glauben ihre Berechtigung und Wichtigkeit hat. Drei junge mitdienende Geistliche motivierten die Teilnehmenden dazu, füreinander zu glauben, nachzufragen und dranzubleiben.

Mit großer Dankbarkeit und einem Potpourri an großartigen Momenten im Herzen verabschiedeten sich die Teilnehmenden nach dem gemeinsamen Mittagessen voneinander.

Liebe kann also die Welt verändern – das konnte man spüren. Und wir fangen JETZT damit an.