Eröffnet wurde die Lange Nacht durch die katholische Pfarrassistentin Barbara Hofwimmer in der Neuapostolischen Kirche. Es folgte ein Vortrag von Evangelist Walter Pechhacker über das 50- jährige Jubiläum der staatlichen Anerkennung der Neuapostolischen Kirche in Österreich und deren Entwicklung hin zur Ökumene. Danach spielte der jüngste Organist der neuapostolischen Kirchengemeinde, Raphael Weidlinger von J.S. Bach „Jesu, meine Freude“ und Priester Gerhard Lackerbauer gab den zahlreichen Besuchern einen geistlichen Impuls zum neuapostolischen Jahresmotto: „Fürchte dich nicht, glaube nur!“ mit auf den Weg.
Die zweite Station war in der katholischen Dörflkirche, wo die Goethestraßler Hausmusik volkstümliche Musik zum Thema „Du bleibst nicht einsam hier“ zum Besten gab. Zwischen den Liedern las Andreas Kurz Gedichte von Rainer Maria Rilke und Wilhelm Busch.
Dann ging es weiter zur Labstation im Tageszentrum Mosaik, wo für das leibliche Wohl der Weggefährten gesorgt wurde.
Dort wird sonst das ganze Jahr über wohnungslosen und von Armut betroffenen Menschen Grundversorgung, soziale Beratung und auch Freizeitgestaltung angeboten.
In der nächsten Station, der katholischen Stadtpfarrkirche, trug der Projektchor Cantemus unter der Leitung von Christine Zeppetzauer sehr ergreifende Kirchenlieder vor und dazwischen gab es heitere und besinnliche Lesungen mit dem Titel „Lebensmut-Mut zum Leben / ZU-Mutungen in Wort und Klang“ in die auch die Besucher miteingebunden wurden.
Der Weg durch die Nacht, zu offenen Räumen der Ermutigung und des Aufatmens in einer herausfordernden Zeit fand in der Evangelischen Friedenskirche bei Gesang und Gebet rund um den Taufstein und mit Segensworten von Pfarrer Markus Lang seinen hoffnungsvoll leuchtenden Abschluss.
Gesgnet gehen wir weiter und unser gemeinsamer Weg in Christus wird auch für andere zum Segen werden!
Die Beteiligten haben in den besuchten Stationen für das Tageszentrum Mosaik insgesamt 1000,- € gespendet.
G. Lackerbauer