Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 50 / 2019

17.12.2019

Der Dienstag war geprägt von vielen Sitzungen und Besprechungen. Vor allem die Vorstandssitzung der Gebietskirche Schweiz war sehr intensiv und dauerte aufgrund der Fülle der Themen länger als gewöhnlich. Sehr dankbar bin ich, dass etliche wichtige Entscheidungen getroffen werden konnten.

 
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Kurz nach 18:00 Uhr am Mittwochabend holte mich Bischof Fässler zuhause ab. Gemeinsam fuhren wir zum Gottesdienstort. Dieses Mal ging die Reise Richtung Norden, nach Schaffhausen-Neuhausen. Es hatte zu schneien begonnen, und langsam setzte sich das Weiss in schmalen Streifen am Fahrbahnrand nieder.


Im Herzen stand Dankbarkeit dafür, eine Oase der Ruhe und des Friedens zu haben und unter der Woche einkehren zu dürfen, um Gottes Nähe und das Wirken des Heiligen Geistes erleben zu können. Der Ausspruch: «Gönne dir einen Gottesdienst» kam voll zum Tragen.


Die freudige Begrüssung fing bereits auf dem Parkplatz an und setzte sich fort an der Eingangstüre und in der Vorhalle. Immer wieder erlebe ich spontane Zeichen der Liebe. Das war auch an diesem Abend so. Da ich vorzeitig eingetroffen war, wurde ich mit einem heissen Kaffee speziell willkommen geheissen. Trotz stürmischem Wetter und Schneegestöber waren die Geschwister zahlreich angereist. Es war einmal mehr eine wunderschöne Adventsstimmung fühlbar. Zu aller Freude durfte ein Kindlein die Gabe des Heiligen Geistes erhalten und damit ein Gotteskind werden. Der Chor begeisterte durch seinen mitreissenden, freudigen Gesang.


Am Freitagmorgen ging es wieder mit gepacktem Rollkoffer zum Flughafen. Von dort führte uns die Reise zusammen mit Apostel Burren und seiner Gattin weiter nach Wien. Ganz kurz begegneten wir noch Apostel Deubel, der auf den Abflug über München nach Sofia in Bulgarien wartete.


In Wien gesellte sich Bischof Jeram zu uns. So waren wir vollzählig, um das dritte Adventswochenende mit unseren Glaubensgeschwistern in drei Gottesdiensten und einem Adventskonzert zu erleben. Es kommt ganz selten vor, dass der Bischof, der Apostel und der Bezirksapostel in einer Gemeinde zusammen sind. Der Auftakt fand in Krems statt. Der Gottesdienst war auf 19:30 Uhr angesetzt. Die Geschwister hatten es sich nicht nehmen lassen und reisten auch aus der weiteren Umgebung an. Die Gemeinde Krems feiert in diesem Jahr das siebzigjährige Bestehen. Auch wenn es kein offizielles Jubiläum ist, hat es sich doch gefügt, dass ich dort einkehren konnte. Die Sängerinnen und Sänger hatten ihre Landestracht angezogen und erfreuten uns mit Liedern, die in ihren Dialekt übertragen wurden. Die Festfreude war an allen Ecken und Enden spürbar, und der Geist Gottes fand aufnahmebereite Herzen. Die Herzlichkeit bewegte.


Am Samstag führte uns der Weg nach dem 60 Kilometer südlich von Wien liegenden Ort Wiener-Neustadt. Der Gottesdienst fand um 16:00 Uhr statt. Während überall die Menschen ihre Einkäufe tätigten, versammelte sich die Gemeinde zur Begegnung mit dem allmächtigen Gott. Die Kinder hatten dem Bischof, dem Apostel und mir Briefe geschrieben, in denen sie ihrer Liebe und ihren Erwartungen Ausdruck verliehen und uns Segen Gottes wünschten. Damit berührten sie unsere Herzen. Auch hier erlebten wir eine berührende Adventsstimmung. Manche Sorge und manches Leid rückten in den Hintergrund, weil wir der Güte und Gnade Gottes begegnen durften.


Nach einer herzlichen Verabschiedung ging es weiter zum nächsten Programmpunkt, dem Adventskonzert - vorgetragen vom Projektchor und –orchester der NAK Wien - um 19:30 Uhr in unserer Kirche in Wien-Penzing.  Dort wurden wir in einer bereits voll besetzten Kirche empfangen. Gemeinsam erlebten wir hochstehende und berührende Musik und Wortbeiträge als wunderschöne Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Es war eine intensive Besinnung auf das grösste Geschenk, das Gott den Menschen mit der Sendung seines Sohnes gemacht hat. Einfach das Herz auftun und auftanken. Danke!


Schon war der Sonntag angebrochen. Wir durften in der Gemeinde Wien-Penzing einkehren und zusammen den dritten Adventssonntag im Hause Gottes erleben. Die freudigen Begrüssungen links und rechts begleiteten mich auf dem ganzen Weg Richtung Ämterzimmer. Dort angekommen berührten mich die Worte auf einem kleinen Zettel, der neben der Bibel lag: «Lieber Bezirksapostel! Herzlich willkommen in Penzing, wo Gott mehr als «nur» unsichtbar wirkt. Wir wünschen dir das heute auch! – deine Diakone».


Voller Erwartungen öffneten wir unsere Herzen dem Liebeswirken des Heiligen Geistes. Der Chor und das Orchester in der Zusammensetzung vom Samstagabend bekräftigten die frohe und bereitmachende Botschaft mit qualitativ hochstehenden und zu Herzen gehenden Vorträgen.


Zur grossen Freude der Geschwister konnten drei Kindlein versiegelt werden. Was für ein Reichtum für die Eltern und die ganze Gemeinde.   


Anfang Oktober war der Vorsteher der Gemeinde, Hirte Smegal, völlig unerwartet verstorben. Im Bewusstsein der Anwesenheit der jenseitigen Welt wurden in der Feier des Heiligen Abendmahls für die Entschlafenen ganz tiefe Emotionen offenbar.


Und wieder mussten wir Abschied nehmen und weiterziehen. Erfüllt mit reichem Erleben, intensiven Begegnungen und dem Wissen um das gemeinsame Ziel, ging auch dieses letzte Wochenende ausserhalb der Schweiz im Jahr 2019 zu Ende.