Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 51 / 2019

24.12.2019

Am Dienstag war ein ganz spezieller «Verwaltungstag». Neben den üblichen Besprechungen versammelten sich alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gegen Mittag zu einem kurzen Gottesdienst. Einmal im Jahr dürfen wir so gemeinsam ein besonderes Gotterleben haben. Gleichzeitig wurden auch die Hostien ausgesondert, die den Seelsorgebriefen beigelegt werden.

 
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Es sind Augenblicke, die mich besonders berühren und die ich nicht missen möchte.


Einen Aufenthalt im «Ausland» gibt es in diesem Jahr doch noch. Zwar nicht an einem Wochenende, aber am Mittwochabend. Bei stürmischem Südwind (Föhn) und Frühlingstemperaturen ist mein Reiseziel die Gemeinde Götzis im Vorarlberg. Ein liebevoller Empfang schon auf dem Parkplatz und auch im Vorraum der Kirche lässt umgehend das Gefühl aufkommen, zuhause einzukehren. Es ist Adventsstimmung. Gemeinsam dürfen wir diese Zeit der Erwartung, der Vorbereitung und Wegbereitung auf den wiederkommenden Gottessohn im Gottesdienst erleben. Ein Junge überreicht mir beim Verabschieden eine schöne Zeichnung mit der Darstellung seiner Familie, sowie ein kleines Lämmchen, das die Senioren kürzlich gemeinsam mit den Kindern angefertigt haben. Er versichert mir, dass er immer noch einige dieser Lämmchen hat und nicht ein einziges weggegeben hat.


Wenn ich auf der Hinfahrt das Rheintal hinunter Rückenwind hatte, so ist es auf der Rückfahrt der Gegenwind, der mit seinen Böen tüchtig am Auto zerrt.


Am Donnerstag geht die Fahrt mit dem Zug nach Belp. Vom Bezirksvorsteher werde ich am Bahnhof abgeholt und zur Kirche Belp gebracht. Das Wiedersehen mit den vielen Brüdern und Schwestern im Bereich, in dem ich als Bezirksevangelist diente, ist herzlich und freudig. Im Nu ist die Vorbereitungszeit vor dem Gottesdienst zusammen mit den Amtsträgern vorbei und eine freudig singende Gemeinde empfängt uns beim Eintritt in den Kirchenraum. Zusätzlich zur Gemeinde Belp sind auch die Gemeinden Riggisberg und Schwarzenburg eingeladen, so dass die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt ist. Auch die Kinder und die Jugend sind da, was mich sehr freut und dankbar stimmt. Nach einer herzlichen Verabschiedung, bei welcher ich für einmal wieder fast alle Geschwister mit Namen ansprechen kann, geht es reich gemacht auf die Heimreise.


Kurz vor Weihnachten, am vierten Adventssonntag, gibt es nur eine kurze Wegstrecke zurückzulegen. Bischof Fässler holt uns ab. Unser Reiseziel ist Zürich-Hottingen. Es ist Regenschirmwetter, was die Adventsfreude keineswegs mindert. Die Muttergemeinde der Schweiz ist in schöner Adventsstimmung. Auch die Gemeinde Zumikon hat sich eingefunden. Die Freude am Wirken des Heiligen Geistes löst eine grosse Motivation aus. Besonders berührt mich die Versiegelung von zwei Seelen. Die kleine Gerda und ihre Mama dürfen das Siegel Gottes in der Hinnahme der Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Als Beispiel für das musikalische Erleben möchte ich den Auftritt eines Gesangsquartetts von Jugendlichen erwähnen, welches auf das Heilige Abendmahl für die Entschlafenen einstimmt.   


Nun steht Weihnachten vor der Tür. Wir dürfen die Geburt Jesu, die Menschwerdung Gottes in seinem Sohn feiern. Nehmen wir uns bewusst die Zeit, über Gottes Liebe und Fürsorge für die Menschen nachzusinnen und damit die Dankbarkeit in uns gross zu machen.


Ich werde mich auf diesem Weg erst im neuen Jahr wieder an euch wenden. Allen wünsche ich von Herzen ein mit Freude erfülltes Weihnachtsfest und ein reich gesegnetes Jahr 2020.