Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 06 / 2020

11.02.2020

Den Mittwochgottesdienst erlebte ich zusammen mit unseren Geschwistern in der Kirche Delémont. Die Gemeinde Saint-Imier hatte sich ebenfalls eingefunden. Zuvor wurde ich von Bezirksevangelist Fatio am Bahnhof in Biel abgeholt, von wo wir gemeinsam in den Hauptort des Kantons Jura fuhren.

 
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Schon der Empfang war voller Herzlichkeit, in unserer schmucken Kirche herrschte Feststimmung. Die Kinder wollten mich schon vor dem Gottesdienst sehen. So hatten wir eine Begegnung untereinander vor der Begegnung mit dem lieben Gott. Wie üblich diente ich zuerst auf Französisch, um dann für den zweiten Teil noch den Übersetzer zu beanspruchen. Die Geschwister sind gnädig und nachsichtig, wenn das Französische etwas holprig daherkommt. Die Kinder überraschten und erfreuten uns mit ihrem Zwischenlied. Eine liebliche und herzliche Atmosphäre umfing mich vom ersten Augenblick an, begleitete mich durch den Gottesdienst und blieb auch auf der Rückkehr im Herzen. Gerne kehre ich unter der Woche in etwas kleineren Gemeinden ein, um den Geschwistern nahe zu sein und den Puls unmittelbarer zu spüren.


Am Freitag ging es zeitig los zum Flughafen, um nach Valencia zu fliegen. Am Gate trafen wir Bischof Jeram und seine Gattin. Schon bald starteten wir auf einer etwas ungewöhnlichen Route Richtung Spanien. Wegen eines Streiks der französischen Fluglotsen gab es einen Alpenflug Richtung Korsika, um dann nach rechts zu drehen und über die Balearen das angenehm warme Valencia anzusteuern. Apostel Camenzind und Bischof Olmedo erwarteten uns bereits.


Auf dem Weg nach Dénia machten wir Halt in Oliva Nova. Das hatte einen guten Grund. Seit kurzer Zeit finden nämlich an diesem Ort Gottesdienste unter der Woche statt. Viele Geschwister dort schaffen es jeweils nicht, am Abend bis nach Dénia zu fahren. Die Zahl der Gottesdienstbesucher am Mittwoch in Dénia ist aber deswegen keineswegs zurückgegangen.

Wir hatten geplant, uns die in Eigenleistung eingerichtete Versammlungsstätte kurz anzuschauen. Zu unserer Überraschung hatten sich alle Geschwister eingefunden und die Wartezeit mit Liedersingen und Gesprächen überbrückt. In diesem schönen Kreis durften wir berührende Augenblicke der Gemeinschaft erleben und reichlich bewirtet die Reise fortsetzen.


Am Samstagmorgen um 10:00 Uhr fand der Gottesdienst in unserer Kirche in Dénia statt. Die Begrüssung vor der Kirche war der Auftakt zu einem Erleben, wie es nur der liebe Gott bereiten kann. Wer irgendwie konnte, hatte sich eingefunden, um sich in schöner Gemeinschaft auf das Wirken des Heiligen Geistes zu konzentrieren. Der Gottesdienst wurde auch nach Las Tricias und in eine weitere Gemeinde auf den Kanarischen Inseln übertragen.


Es war ein Wiedersehen, nachdem ich im Jahre 2017 die Gemeinde schon einmal als Bezirksapostelhelfer besucht hatte. In der Gemeinde hat jedes Einzelne seinen Platz und seine Aufgabe, so dass ein intensives Gefühl des Zusammengehörens erlebbar ist. Es ist auch eine schöne Entwicklung vorhanden, die uns sehr dankbar stimmt. Zur grossen Freude aller, durften vier erwachsene Schwestern versiegelt und in die Gemeinde eingefügt werden. Der baldige Abschied fiel schwer – doch wir hatten noch eine lange Reise nach Barcelona vor uns.


Unsere Kirche in Barcelona war am Sonntagmorgen bis auf den letzten Platz besetzt. Aus Katalonien versammelten sich die Gemeinden Centelles, Girona, Igualada und Tarragona zusammen mit der Gemeinde Barcelona. Viele Kinder empfingen uns bereits im Vorraum und begrüssten uns zum Teil stürmisch. Das Temperament des Südens war spürbar. Es war ein grosser Tag für diesen Teil Spaniens, wurden doch etliche Handlungen vorgenommen.


In der Sakristei herrschte zwar Platznot, aber eine wunderschöne Atmosphäre. Gemeinsam erklang das Lied «Nos gozamos de la ora», und die Gegenwart Gottes umfing uns. Zwei Jugendliche und ein Erwachsener durften mit grosser Ehrfurcht die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Besonders berührend war das Heilige Abendmahl für die Entschlafenen, ist es doch erst kurze Zeit her, dass der Vorsteher von Barcelona nach kurzer, schwerer Krankheit heimgegangen ist. Der bewährte und beliebte Vorsteher von Igualada trat in den Ruhestand. Ein junger Vorsteher wurde beauftragt und ein junger Priester für Barcelona ordiniert. Das Erlösungswerk in Spanien wächst und das begeistert. Es ist eine richtige Aufbruchsstimmung spürbar. Mit tiefen Emotionen verabschiedeten wir uns mit dem Versprechen: «Hasta la proxima, hasta pronto!» 

Noch vor dem angekündigten grossen Sturm landeten wir glücklich in Zürich bzw. in Milano Malpensa, um mit vielen Eindrücken im Herzen unser Zuhause zu erreichen.


In dieser Woche versammeln wir uns für zwei Tage im Kreis der Apostel. Dazu mehr im nächsten Bericht. Allen wünsche ich von Herzen viel Freiheit in Christus!