Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 07 / 2020

18.02.2020

Dienstag und Mittwoch standen ganz im Zeichen der ersten Apostelversammlung dieses Jahres. Die Traktandenliste war umfangreich, und es stand viel Arbeit an. Der Austausch zu aktuellen Themen, gemeinsame Entscheidungsfindung für die weitere Arbeit sowie Ausrichtung auf die wichtigste Zielsetzung «Die Zubereitung der Brautgemeinde» standen im Mittelpunkt.

 
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Es war der Wunsch der Apostel, dass viele segensreiche Auswirkungen aus dieser gemeinsamen Arbeit hervorgehen mögen.


Auf dem Weg nach Bonstetten am Donnerstagabend begleitete uns das Sturmtief «Tomris». Die Fahrt auf der Autofähre von Meilen nach Horgen glich mehr einem Aufenthalt in einer Waschanlage. Auch auf dem weiteren Weg zerrten Windböen am Auto, und Schneeregen peitschte an die Scheiben. Wenn beim Aussteigen auf dem Parkplatz das schlechte Wetter gerade vorübergehend Pause macht - wie auch dieses mal -  kommt es mir immer vor wie ein kleines Zeichen der Liebe von oben.


Die Begrüssung im Vorraum unserer Kirche in Bonstetten war der absolute Gegensatz zum garstigen Wetter draussen. Es war ein Wiedersehen mit den Geschwistern, die ich bereits als Bischof und Apostel ins Herz geschlossen hatte. Besonders berührte mich der Hinweis des Vorstehers, dass der letzte Besuch eines Bezirksapostels ins Jahr 2007 zurückgeht. Damals wurde er als Vorsteher gesetzt und im Jahr 2020 wird er in den Ruhestand treten.


Auch wenn ich es nicht jedes Mal erwähnen kann, war ich auch diesmal  wieder sehr dankbar für die wunderschönen Blumenarrangements. Sie entstehen jeweils mit grossem Einsatz und in hingebungsvoller Arbeit und tragen auf ihre Art zum Lobe Gottes bei.


Der Chorgesang war sehr inspirierend und berührte die Herzen. Trotz des oben erwähnten schlechten Wetters fanden sich viele Geschwister ein, um in der Gemeinschaft durch das Wirken des Heiligen Geistes Gottes Anwesenheit und Liebe zu erleben.


Glücklich ging die Reise zurück nach Hause.


Am Sonntagmorgen erlebte ich mit der Gemeinde Samedan den Gottesdienst. Auch die Geschwister von Valchava waren per Internet angeschlossen. Die Begrüssung begann bereits bei der Einfahrt in die Garage und war sehr herzlich. Wir kennen uns schon seit geraumer Zeit. Diesmal war ich einmal nicht nur ferienhalber hier, sondern um den  Gottesdienst zu halten. Fast alle einheimischen Geschwister waren anwesend. Natürlich gehörten auch die langjährigen Feriengäste dazu. Es war richtig familiär und einfach ein seligmachendes Erleben, zu sehen wieviel die treuen Geschwister aus den vorhandenen Ressourcen machen. Ein Vokalensemble und eine Instrumentalgruppe, gebildet aus Brüdern und Schwestern der Gemeinde, unterstützt von wenigen Feriengästen, erfreuten uns mit ihrem Können und berührten unsere Herzen, weil ihre Darbietungen spürbar auch von Herzen kamen. Die kleine aber starke Gemeinde behauptet sich auch in einem nicht leichten Umfeld und lebt die Gemeinschaft.


Nach diesem Erleben stehen nun einige Ferientage auf dem Programm. Ganz kurz werde ich mich nach der Rückkehr auf diesem Weg bei euch melden, bevor es am übernächsten Dienstag auf meine erste Reise zu unseren Geschwistern nach Cuba geht. Ich freue mich sehr auf die Begegnungen mit den Brüdern und Schwestern in der Karibik, die ebenfalls zu meinem Arbeitsbereich gehören. Für jedes Gebet danke ich euch, damit viel Segen bewirkt werden kann. Es ist im Augenblick nicht klar, ob der vorgesehene Gottesdienst für die Entschlafenen dort durchgeführt werden kann. Eine Bewilligung der Behörden liegt noch nicht vor. Viele Geschwister beten schon dafür, dass es möglich wird.