Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 12 / 2020

24.03.2020

Jetzt gibt es Reisenotizen, ohne dass ich reise. Homeoffice ist angesagt. Es gibt sehr vieles zu organisieren, zu planen, abzustimmen, zu initiieren. In der vergangenen Woche kam ab und zu Hektik auf.

 
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Gleichzeitig ist es schön, festzustellen und zu erleben, wie mit enormem Aufwand und grossem Einsatz überall mit Hochdruck an der Sicherstellung der geistlichen Versorgung der Geschwister gearbeitet wird. Trotz der physischen Distanz ist viel seelische Nähe vorhanden.


Die Woche beginnt mit einer Telefonkonferenz zwischen dem Stammapostel und den Bezirksaposteln Europas. Die Ergebnisse daraus sind auf der Homepage in einem Artikel unter folgendem Link ersichtlich: https://www.nak.ch/nc/news/nak-schweiz/?berID=9318


Dann folgt eine Sitzung in der Verwaltung – natürlich unter absoluter Einhaltung der Hinweise der Behörden – mit dem Ziel, die verabschiedeten Massnahmen konkret auf die Verhältnisse im Arbeitsbereich umzusetzen und die dazu notwendigen Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig verkündigt der Bundesrat für die ganze Schweiz die ausserordentliche Lage mit drastischen Einschränkungen im öffentlichen Leben. In anderen Ländern wird diese Situation als Notlage bezeichnet.


Für den Rest der Woche merken wir noch nichts von der jetzt oft zitierten Verlangsamung und Entschleunigung. Die ganze Zeit stehen die Apostel und ich miteinander in Kontakt. Es gibt viele Details zu klären und auf die neue Situation Antworten zu finden. Dabei erhalten wir viele Zeugnisse von grossartigen Initiativen von Kindern, Jugendlichen, Schwestern und Brüdern.


Für den Gottesdienst mit Internetübertragung im deutschsprachigen Teil des Arbeitsbereiches vom Sonntag habe ich Apostel Burren beauftragt. Die Apostel Camenzind und Deubel beauftragen ihrerseits Dienstleiter für Französisch und Italienisch. Apostel Camenzind hält zudem von Lugano aus zeitversetzt einen Gottesdienst in spanischer Sprache, da die Möglichkeiten in Spanien selber nicht mehr genutzt werden können. Apostel Cone arbeitet daran, in Moldawien und Rumänien einen Internetgottesdienst in rumänischer Sprache anbieten zu können. Auch in den Ländern Bulgarien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn wird versucht, die Geschwister auf verschiedenen Wegen mit dem Wort Gottes zu versorgen.


Selber nehmen meine Frau und ich das erste Mal im Leben am Gottesdienst zuhause im Büro vor dem Bildschirm teil. Ein ganz neues Gefühl, das ich bisher nur vom Hörensagen kenne. Das Erleben macht uns selig und gibt uns viel Kraft und Zuversicht. Teil einer grossen Gemeinde sein zu dürfen und im Herzen miteinander verbunden zu sein, ist ein grosses Geschenk und stimmt uns unendlich dankbar. Ausgelöst durch den Hinweis des Apostels an die Kinder, erhalte ich nach dem Gottesdienst Zeichnungen mit Schiff und Anker.


Auch den spanischen Gottesdienst darf ich live miterleben, und am Nachmittag sehe und höre ich in der Wiederholung den französischen und den italienischen Gottesdienst. Was für ein Reichtum!


Mit Gottes Hilfe und Unterstützung stellen wir uns den Herausforderungen der kommenden Zeit.