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Heilig sein

14.06.2020

In Vorbereitung der Wiederaufnahme der Präsenzgottesdienste in der Neuapostolischen Kirche Österreich, feierte Bischof Peter Jeram per IPTV- und Telefonübertragung einen Gottesdienst mit den neuapostolischen Christen in ganz Österreich, in welchem er zum Abschluss das Schutzkonzept für die Präsenzgottesdienste vorstellte.

 
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Die Grundlage für den Gottesdienst bildete ein Wort aus dem Petrusbrief (1. Petrus 1,15.16): «... sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel. Denn es steht geschrieben Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig».
Bischof Jeram griff zuerst die Situation der Gottesdienstteilnehmer auf, in welcher sie an der Übertragung teilnehmen: „Gott kehrt bei uns zu Hause ein. Die Heiligkeit Gottes ist bei mir und bei dir nun erlebbar“.
Weiters führte der Bischof aus: Gott ist heilig, kein Geist kann diese Heiligkeit Gottes berühren, beschmutzen oder verunreinigen. Sein Wesen ist heilig. In der Kirche Jesu Christi ist die Nähe Gottes und seine Heiligkeit erlebbar. Oft sagen wir: „dieses oder jenes ist mir heilig“. Damit versuchen wir Dingen in unserem Leben Wichtigkeit zu geben. Doch diese erklärte Heiligkeit in unserem Leben können wir auch mit der größten Anstrengung nicht bewahren. Einzig die Heiligkeit Gottes hat Bestand.
Die Kirche Jesu Christi, die heilige und apostolische Kirche ist allen Menschen gegeben. In der Verbindung mit Jesus, im Annehmen des vom Apostolat verkündigten Evangeliums Jesu, ist es uns möglich, unsere Sünden zu erkennen und durch die Annahme des Heilsangebot Gottes selbst heilig zu werden.
Nicht durch das eigene Vermögen sondern durch das Opfer Jesu bin ich frei! Ein unvorstellbarer, herrlicher vollkommener Zustand im Jetzt und nicht irgendwann. Das Himmelreich ist schon hier. Der Weg zur Heiligkeit aus dem Opfer Jesu liegt im Bekenntnis: „Ich glaube an dich Jesus und dein Opfer, an die Auferstehung, an den Sendungsauftrag an die Apostel und die Wirksamkeit der Sakramente, das macht mich von der Sünde frei und heilig, ja heil.
Laß dir nicht durch die Welt und ihr Getümmel den Blick zum Himmel trüben. Nicht Gott ist weg. Die Frage muss lauten: „Lieber Gott wo bin ich, dass ich dich in deiner Heiligkeit nicht sehe und erkenne?“ Was trübt mir meinen Blick? Wo bin ich gefangen? Nicht Gott ist Schuld - Gott ist Liebe. Er will dich von deiner Enttäuschung, deiner Verletzung und deinem Unverständnis heilen.


Musikalisch wurde der Gottesdienst von Bernd Kainz - Orgel, Matthias Wolff - Violine und Yoly Maurer - Klavier gestaltet.


Bezirksältester Michael Wall wies in seinem Predigtbeitrag darauf hin, dass das, was uns heilig ist, ist nicht verhandelbar ist. Die Heiligkeit Gottes ist unantastbar. Daniel erlebt Gott, indem der Engel einen Menschen beim Schopf packt , der ihm dann Speise bringt. Gott nimmt auch uns beim Schopf und stellt uns in seinen Dienst. Manchmal scheint es lästig manchmal zu viel. Aber es ist ein Augenblick, in dem die Liebe Gottes erlebbar, heilig und unantastbar ist.


 


COVID-19 Schutzkonzept
Nach dem Gottesdienst stellte Bischof Jeram das Schutzkonzept für die Durchführung der Präsenzgottesdienste vor. Ein Video machte deutlich, wie die Teilnahme an den Gottesdiensten ab 21. Juni 2020 ablaufen wird. Entsprechende Unterlegen und das Video sind hier auf der Website abrufbar.


NAK Österreich