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Dankbarkeit führt uns näher zu Gott und näher zueinander

07.06.2020

Am Sonntag, 7. Juni 2020, feierte Bezirksapostel Jürg Zbinden einen Wortgottesdienst in der Neuapostolischen Kirche in Zürich-Affoltern. Via IPTV und Telefon wurde der Gottesdienst live in den gesamten Bezirksapostelbereich übertragen. Als Grundlage diente dem Bezirksapostel das Bibelwort aus Epheser 5, 20: „und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles; im Namen unseres Herrn Jesus Christus."

 
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Zu Beginn des Gottesdienstes wünschte sich der Bezirksapostel, dass der Herr einen besonderen Frieden in die Herzen strömen lässt. Alles in uns soll ins Gleichgewicht kommen.


Das Bibelwort mit der Aufforderung zur Dankbarkeit Gott gegenüber hat Apostel Paulus der Gemeinde zu Ephesus geschrieben. Aber dieser Brief war nicht nur für Ephesus bestimmt, sondern war ein Rundschreiben, gerichtet an alle Gemeinden. „Und so soll nun diese Aufforderung zum Dank in alle unsere Herzen eindringen“, so der Bezirksapostel.


Danken allezeit für alles?
Vielleicht hat das eine oder andere gedacht: „Was der Apostel da schreibt, ist etwas zu viel verlangt. Kann ich in jeder Situation einfach für alles danken?“ Aber man muss den ganzen Satz betrachten. Paulus hat geschrieben: „im Namen unseres Herrn Jesus Christus“. 


Der Bezirksapostel erläuterte, dass wir uns in jeder Lebenslage bewusst sein und daran denken sollen: „Jesus hat auch für mich das Heil gebracht. Aus Liebe hat er uns eine Zukunft zusammen mit ihm ermöglicht. Dafür können wir sogar danken, wenn es uns nicht gut geht. Und wenn uns das nicht möglich ist, haben wir die Möglichkeit, dass andere Menschen uns in die Mitte nehmen und für uns danken. Dann lass dich fallen in diesen gemeinsamen Dank, den andere für dich sprechen“, ermutigte uns der Bezirksapostel.


In der Dankbarkeit ist eine grosse Kraft und Möglichkeit vorhanden. Wir wollen für die Erlösung, die Liebe und die Zuwendung des Sohnes Gottes danken.


Worte und Taten
Wir wollen die Dankbarkeit nicht nur mit Worten ausdrücken, sondern Jesus Christus auch nachfolgen und ihm gegenüber unsere Herzen öffnen. Damit setzen wir die Dankbarkeit in die Tat um. Wir möchten wie Jesus Christus handeln und auch die Verbindung mit dem himmlischen Vater pflegen. Das ist Teil unseres Dankens. Dazu können wir die Kraft des Heiligen Geistes in uns nutzen. Denn die Dankbarkeit ist auch eine Gabe des Heiligen Geistes. Wenn wir diesem Raum geben, können wir nur gewinnen.


Die Quelle der Dankbarkeit kommt aus der Gottesfurcht. Wir sind uns bewusst, dass von Gott alles kommt. Diese Erkenntnis ist gleichzeitig auch der Beginn der göttlichen Weisheit.


Aus deinem Mangel die Fülle schaffen
Der Bezirksapostel erläuterte als Beispiel die Speisung der Fünftausend. Jesus Christus war in einer ausweglosen Situation und sollte mit fünf Broten und zwei Fischen fünftausend Menschen sättigen. Er nahm die vorhandenen Speisen und dankte Gott. Und alle wurden satt.


Gott kann aus deinem Mangel die Fülle schaffen. Dazu ist er in der Lage, wenn wir so handeln, wie Jesus Christus es uns vorgemacht hat. Wir konzentrieren uns nicht auf den Mangel. Wir schauen auf das, was wir haben und danken dafür.


Quelle statt Welle
Der Bezirksapostel erinnerte an die Welle der Dankbarkeit gegenüber dem Pflegepersonal, als die Pandemie ihren Höhepunkt erreichte: „Hörst du heute noch etwas davon? Hörst du noch das Klatschen? Das war eine Welle von Dankbarkeit, aber eine Momentaufnahme. Dann kehrte wieder der Alltag ein, und nichts mehr ist hörbar.“ Der Bezirksapostel ermutigte die Zuhörer: „Ich möchte heute nicht eine Welle der Dankbarkeit lostreten. Ich möchte uns allen eine sprudelnde Quelle eröffnen, gespeist aus unseren Herzen. Etwas, das morgen und übermorgen noch da ist und Dankbarkeit abgibt.“


Dankbarkeit führt uns näher zu Gott und näher zueinander. Wenn man sich mit danken beschäftigt, hat Negatives weniger Platz. Dann erfüllt die Dankbarkeit die Seele.


Wirkung nach aussen
Die Dankbarkeit zeigt auch seine Wirkung nach aussen. Man beginnt die Wohltaten, die wir erhalten, zu schätzen. Was geschieht, wenn man dankt? Es schafft eine schöne Atmosphäre und erzeugt ein gutes Klima. Es trägt dazu bei, dass man eins ist. Der Stammapostel sagte an Pfingsten, dass wir anders sein wollen, wenn wir wieder Präsenzgottesdienste besuchen werden.


„Wie schön, wenn wir noch ein Stück Dankbarkeit im Gepäck mittragen und diese auch zeigen, wenn wir wieder in der Gemeinde im Gottesdienst sind“, ergänzte der Bezirksapostel.


Auch das Doppelgebot der Liebe können wir für die Dankbarkeit verwenden. Dies regt an, um über Gott und seine Liebe dankbar nachzudenken, um seinem Nächsten zu danken und um der eigenen Seele zu danken, die Gott nahe sein darf.


ABC des Dankens
Am Schluss ermutigte der Bezirksapostel die Kinder, sich zu überlegen, wofür man dankbar sein kann. „Schreibt zu jedem Buchstaben des Alphabets etwas oder jemanden auf, wofür ihr dankbar seid.“ Die Ergebnisse dürfen gerne fotografiert und ihm zugestellt werden.


Danken, geniessen, teilen
Apostel Philipp Burren fasste in seinem Predigtbeitrag den Gottesdienst in drei Worten zusammen: danken, geniessen, teilen. Dazu erzählte er den Kindern anschaulich ein Beispiel von einer Schokolade, die ein Kind als Geschenk erhalten hat.


Es ist wichtig, mit ehrlichem Herzen zu danken. Danach geniesst jeder die Schokolade auf seine Art. Wie schön ist es aber, wenn man die Schokolade mit Eltern oder Geschwistern teilt: alle freuen sich dann darüber!


Deshalb danken wir Gott für alles, was er uns schenkt. Wir geniessen Gottes Wort, das uns glücklich macht. Wir teilen das Evangelium mit unseren Nächsten.


„Er ist mein Licht in dieser Zeit und bleibt es bis in Ewigkeit.“
Zu Beginn stimmte ein virtueller Chor aus dem Bezirk Mittelland mit dem Lied «Auf meinen Gott nur will ich schauen» auf den Gottesdienst ein. Der Beitrag ist hier nochmals zu sehen.


Gedanken des Bezirksapostels
Nach dem Gottesdienst wendete sich der Bezirksapostel mit einigen persönlichen Gedanken zur Wiederaufnahme der Gottesdienste an die Zuhörer. Sie können hier nachgelesen werden.