Gemeinde-
und Bezirkssuche

Neues entsteht

03.05.2020

Der Wortgottesdienst am Sonntag, den 3.Mai 2020, wurde für die Gottesdienstteilnehmer aus ganz Österreich via Internet- und Telefonübertragung aus der Neuapostolischen Kirche Wien-Donaustadt live übertragen.

 
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Bezirksevangelist Christoph Black diente mit einem Bibelwort aus dem 2. Brief des Apostels Paulus an die Korinther (5, 17): „Darum: Ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur, das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“


Es ist noch Raum in deinem Herzen
Mit diesem Aufruf aus dem Lied 108 im Gemeindegesangbuch, einem Willkommensruf gleich, begann der Gottesdienst. Als erstes sprach Bezirksevangelist Black die Kinder an: Weißt du wo der Himmel ist? Dann geh mal zum Fenster und sieh nach. Der Himmel und Gott haben etwas gemeinsam, man kann sie von überall aus sehen. Wir müssen nur einen Schritt aus den Sorgen und Vorstellungen heraus gehen und auf Gott zugehen. Heben wir die Augen auf zu Gott und schauen wir nicht immer nur auf unsere Füße. Gott ist bei uns und mit uns. Wenn jemand in Gott, in Christus ist, dann hat das Alte keinen Platz mehr in unserem Herzen und in unserem Leben.


Wenn wir in Jesus sein möchten, so müssen wir bereit sein für Neues. Die „Erneuerung“ beginnt in der Wassertaufe und in der Geistestaufe. Die Gabe des Heiligen Geistes unterstützt uns dabei, das neue Leben gemeinsam mit Gott zu gestalten und seine Liebe zu erfahren.


Eine Geschichte nicht nur für Kinder
Ein Mann mit zwei Söhnen hatte einen Weinberg und er bat den einen Sohn, im Weinberg mit zu arbeiten. Dieser sagte „nein“ der er wollte nicht. Aber er dachte viel darüber nach und am nächsten Tag ging er doch hin und arbeitete im Weinberg. Dann fragte der Vater seinen zweiten Sohn, ob er im Weinberg arbeiten möchte. Dieser sagte sofort „ja“ und ging hin. Doch in seinem Herzen wollte er eigentlich nicht und so verrichtete er auch keine Arbeit im Weingarten.
Auch wenn es uns manchmal widerstrebt oder wir keine Lust haben, etwas für und mit Gott zu tun, so soll uns das „Neue“ aus Christus für den Herrn entscheiden lassen.
Suchen und finden wir bewusst in uns, was uns Gott geschenkt hat. Und nützen wir diese Gaben in uns.
Die Jugend hat die Gabe, Dinge mal anders zu betrachten und bringt oft gute Gedanken und Ideen ein. Die älteren Geschwister haben zum Beispiel die Gabe der Lebenserfahrung und die Gabe des Gebetes. Gott hört die Gebete! Und so hat jeder von uns eine Gabe von Gott empfangen. Zeigen wir diese Gaben und machen damit Jesus Christus sichtbar. Auch die Sanftmut ist solche Gabe Gottes.


Ein Wort, welches sich auch an uns richtet
In seinem Predigtbeitrag wies Evangelist Granabetter darauf hin, dass das Wort des Apostels Paulus nicht nur an die Gemeinde zu Korinth, sondern auch an uns heute gerichtet ist.
Die neue Kreatur muss sich in uns entwickeln. Ein Spruchwort sagt: „Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten.“
Die Vergangenheit zu kennen, heißt nicht immer, sie auch richtig zu erkennen. Denn die „Gute alte Zeit“ gab es nur vor dem Sündenfall!


Die Taufe verändert unseren Blick auf die Vergangenheit und gründet den Weg in die Zukunft mit Jesus Christus. Und in der Gegenwart hilft der Bund mit Gott, unser Handeln zu überdenken und an Jesus auszurichten.


Ein Gottesdienst mit besonderem Gepräge
Die Kinder wurden nicht nur in der Predigt besonders angesprochen, sie brachten sich auch im Vorfeld ein, indem sie mit ihren Texten, die in Form von Herzen auch den Altarschmuck bildeten, auf die Sündenvergebung und die Busse aufmerksam machten. Bezirksevangelist Black wies auf den Blumenschmuck hin, und auf eine der Zeichnungen, welche eine Treppe zeigt: machen wir uns bewusst, dass es Stufe für Stufe möglich ist, zu überwinden und zu vergeben. Auf einem der Herzen steht. „Ich verzeihe dir“ – was hat Jesus nicht alles über das Vergeben vorgezeigt.


Auch die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes durch Julia Maier mit Gesang und am Klavier sowie Bernd Kainz an der Orgel gab diesem Gottesdienst ein besonderes Gepräge.


 


Peter Jeram