Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 34 / 2023

22.08.2023

Für einmal ausschliesslich eine Schweizerwoche.

Es gibt einen Klassiker in der Schweizer Kabarettgeschichte: «Dr schnäuscht Wäg nach Worb» (der schnellste Weg nach Worb). Um am Donnerstag in unsere Gemeinde Worb zu gelangen, bin ich zwar mit der Bahn unterwegs, jedoch nicht mit dem im Sketch vorkommenden blauen Bähnli.

 
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Gerne nutze ich jeweils die Gelegenheit, wenn es vor dem Gottesdienst für persönlichen Austausch mit Amtsträgern oder Geschwistern reicht. Das ist auch diesmal nicht anders.

Trotz der hochsommerlichen Hitze war unsere Versammlungsstätte fast bis auf den letzten Platz besetzt. Dadurch schwitzte nicht nur der Dienstleiter, sondern richtig solidarisch auch alle Anwesenden.

Zusätzlich zum Chor sang uns auch eine Kleinformation in die Herzen. Durch das musikalische Wirken wird die Seele immer ganz besonders berührt, der Weg für das Wort Gottes wird bereitet und das Wirken des Heiligen Geistes findet Bestätigung. Es ist eine Gnade, wenn eine Gemeinde Geschwister hat, die mit den empfangenen musikalischen Gaben das Gottesdiensterleben bereichern. 

Es war ein besonderes Gnadenfest, konnten wir doch in der Spendung der Heiligen Wassertaufe und der Heiligen Versiegelung eines Kindes die beiden Sakramente der Wiedergeburt miterleben. Nach dem Heiligen Abendmahl überraschte ich die Gemeinde mit der Ankündigung, dass zur Verstärkung des Amtskörpers zwei Diakoninnen ordiniert werden sollen. Es ist ein berührendes Erleben, wie sich die Geschwister darüber freuen.

Der Besuch in der Gemeinde Aarau am Sonntagmorgen war wieder einmal mit einem Kirchgang verbunden. Die Morgenfrische machte den Weg vom Bahnhof zur Kirche richtig angenehm. Schon vor dem Gottesdienst konnte ich etliche Geschwister begrüssen und mit ihnen sprechen. Gemeinsam freuten wir uns auf das Gotterleben. Auch die kurze Begegnung mit den Eltern, deren Kinder zur Heiligen Versiegelung kommen, war ein Augenblick der Freude.

Das, was ich oben im vierten Abschnitt zur Musik gesagt habe, gilt auch für diesen Sonntagmorgen. Schon im Hauptlied des Chores sangen die Kinder mit. Während dem Gottesdienst kam es zu einem weiteren Auftritt, zusammen mit Sologesang. Kinder sind speziell begeisterungsfähig. Das zeigte sich einmal mehr.

Drei kleine Kinder durften die Gabe des Heiligen Geistes empfangen und damit Kinder Gottes werden.

Als einen der Höhepunkte im Gottesdiensterleben konnten wir uns im Heiligen Abendmahl für die Entschlafenen mit der unsichtbaren Gemeinde innig verbinden. Das nachfolgende Lied mit Querflöte und Orgel klang wie ein Gruss der Liebe aus der Welt des Geistes. 

Grosser Gott, wir loben dich! Einem Jubelruf gleich beendete die ganze Gemeinde zusammen mit dem Chor diese Begegnung mit Gott in seinem Hause.