Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 24 / 2023

13.06.2023

Am Mittwochabend endet meine Zugreise in Sissach. Aber nicht, weil der Zug nicht weiterfährt, sondern weil mich der Bezirksvorsteher mit seiner Gattin hier abholt und es gemeinsam weitergeht nach Allschwil. Von zuhause her hätte ich den Bestimmungsort wohl kaum rechtzeitig erreicht.

 
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Dank „Insiderwissen“ umfuhren wir sämtliche neuralgischen Punkte und erreichten die bereits wartenden Geschwister beizeiten. 

Ein wirklich herzlicher Empfang wurde uns bereitet und so war schon die Zeit vor dem Gottesdienst mit beglückenden Augenblicken angefüllt. Danke, ihr lieben Geschwister, für die Erwartungen, mit denen ihr in den Gottesdienst gekommen seid. So kann sich der Geist Gottes in seiner Wirksamkeit entfalten. Die innere Bereitung ist unabdingbar, ebenso die äussere Bereitung wie z.B. der Blumenschmuck und viele andere, mit Liebe und grossem Einsatz erbrachten Vorbereitungen. Wie schön ist es, wenn der Chor zur seelischen Aufnahmebereitschaft beiträgt. Der Gemeinde durfte ich in der Ordination einer Diakonin ein besonderes göttliches Geschenk machen. Was für ein Reichtum liegt in einer einzigen Gottesbegegnung!

Vom Segnen und Segen sein - Gebietskirche Schweiz (nak.ch)

Schon wieder zieht es mich in die Ferne. Am Donnerstag gegen Abend hebt das Flugzeug nach Olbia ab. Mit an Bord ist auch Bischof Reto Keller. Die Küstenstadt im Nordosten Sardiniens erreichen wir mit nur wenig Verspätung und werden dort vom Bezirksvorsteher willkommen geheissen.

Es ist ein prallvolles Programm für dieses Wochenende vorgesehen. Diverse Gespräche, Delegiertenversammlung und Bezirksvorstehertagung werden uns in den nächsten zwei Tagen in Beschlag nehmen. Die Vorfreude über das so rasche Wiedersehen nach dem vergangenen Wochenende in Salerno ist gross.  Nach und nach treffen die Eingeladenen aus allen Ecken Italiens ein, darunter natürlich auch Apostel Camenzind und Bischof De Lazzari, und das Programm kann starten.

Für die Bezirksvorsteher ist es einer der Höhepunkte des Jahres. Oft sind sie ganz alleine unterwegs und ein Zusammenkommen ist kaum möglich. Umso mehr wird dieses Zusammensein zum intensiven Austausch genutzt. Es ist auch für mich etwas besonders Schönes, wieder einmal mit den Brüdern über Sorgen und Freuden sprechen zu können.  Für mich als Bischof und später als Apostel war das früher öfters möglich.

Das wichtigste Geschehen bleibt das gemeinsame Gottesdiensterleben mit der Gemeinde. Das letzte Mal war ich mitten in der Pandemiezeit in Olbia. Umso schöner ist das Erleben ohne die in die Ferne gerückten und beinahe vergessenen Einschränkungen. So können wir das südländische Temperament wieder voll erleben. Es ist wirklich ein Festtag, der tief im Herz eingraviert bleibt.

Viel zu schnell heisst es Abschied nehmen. Die Reise zurück in die anvertrauten Arbeitsgebiete geht über den ganzen Sonntagnachmittag in die Nacht hinein bis zum Montagvormittag. Was bleibt sind die Herzensverbindung und das Wissen, dass wir einander haben dürfen und gemeinsam dem Ziel entgegeneilen.

Rimaniamo fedeli e ti aspettiamo con brama. Signore, vieni presto! Accettaci tutti con la tua grazia. Ne abbiamo bisogno!