Gemeinde-
und Bezirkssuche

Ein roter Faden von Gott gespannt

16.08.2023

Am Mittwoch, den 16. August 2023 besuchte Bischof Peter Jeram die Kirchengemeinde in Wien-Donaustadt und hielt einen Gottesdienst mit einem Textwort aus Jesaja 43,1: «Und nun spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob; und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!»

 
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Gleich zu Beginn seiner Predigt stellte der Bischof den Gedanken in den Mittelpunkt, dass Gott über die komplette Menschheitsgeschichte sinnbildlich einen roten Faden spannte und spannt. Und dieser Faden bedeutet: GOTT HILFT. Wie oft kommt der Gedanke: wo ist die Hilfe? Doch die Hilfe Gott kommt bestimmt. Gott hat uns Christen das wunderbare Versprechen gegeben, mit uns zu sein und uns einst zu sich zu nehmen. 

Dieses Wirken konnte die Kirchengemeinde Wien-Donaustadt in einem kleinen Detail direkt erleben. Bischof Jeram war bereits eine Woche zuvor zum Gottesdienst erwartet worden, musste jedoch krankheitsbeding kurzfristig absagen. Doch er fand eine Möglichkeit in seinem Terminkallender und kam eine Woche später zum Gottesdienst nach Wien-Donaustadt.

Bezugnehmend auf die Bibelstelle «Du bist mein» führte der Bischof aus, dass dies nicht bedeutet von Gott als Marionetten behandelt zu werden, sondern dass wir Menschen mit freiem Willen bleiben. Auch Jesus hat niemanden gezwungen, sondern die Menschen mit den Worten «Kommt zu mir» eingeladen. Auch wenn mancher Mensch eigene Wege geht, niemand geht bei Gott verloren. 

Priester M.Löbl ging in seinem Predigtbeitrag auf einen Gedanken des Bischofs ein, den dieser vor bereits dem Gottesdienst erwähnt hatte: Gott schickt dir jeden Tag einen Liebesbrief voll schöner Gedanken. Danach griff Priester Th.Zadrazil nochmals den Gedanken des roten Fadens auf. Der rote Faden wird manchmal sehr beansprucht, aber er reisst nicht, da Gott dahinter steht.

Abschließend legte der Bischof einen besonderen Gedanken in die Herzen der Gotteddienstteilnehmer: Kind Gottes zu sein ist etwas Besonderes; das ist kein Verdienst des Menschen, sondern reine Gnade. 

Mit der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls fand dieser trostspendende Gottesdienst seinen Höhepunkt und Abschluss.

Th.Zadrazil | Fotos O.Prohaska, W.Hessler