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Bischoff Verlag bringt 2024 neue Zeitschrift

18.04.2023

Für viele Glaubensgeschwister sind die Zeitschriften des Bischoff Verlags in den vergangenen Jahrzehnten zu einem wertvollen Begleiter in ihrem Glaubensleben geworden. Im Jahr 2024 wird nun Neues gewagt, ohne aber Vertrautes aufzugeben.

 
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Seit fast 90 Jahren gibt es die Zeitschrift „Unsere Familie – Die Zeitschrift der Neuapostolischen Kirche“ im deutschsprachigen Raum. Im Jahr 1997 ergänzte zunächst „Wir Kinder“ und ab 2000 „spirit – Das junge Magazin für neuapostolische Christen“ das Zeitschriftensortiment des Bischoff Verlags.

Herausgabe einer neuen Zeitschrift
„Nach reiflicher Überlegung haben wir dem Beirat des Verlages, in dem der Stammapostel und mittlerweile alle europäischen Bezirksapostel vertreten sind, vorgeschlagen, einen mutigen, aber notwendigen Schritt zu gehen: Die Herausgabe einer neuen Zeitschrift“, so der Verlag in einer aktuellen Online-Meldung. Diese neue Zeitschrift soll die „Unsere Familie“ und „spirit“ ab 2024 ersetzen und wesentliche Inhalte in einem Magazin vereinen. Der Beirat hat diesem Vorschlag zugestimmt.
Die Zeitschrift soll zwölfmal im Jahr mit einem Umfang von 84 Seiten erscheinen. „Wir Kinder“ wird als eigenständiges, zukünftig von den deutschsprachigen Gebietskirchen finanziertes Heft erhalten bleiben.

Wunsch nach Veränderung
Weshalb dieser Neuanfang? Zum einen erhielt der Verlag in der Vergangenheit vermehrt die Rückmeldung, dass für berufstätige Abonnentinnen und Abonnenten zwei Ausgaben pro Monat zu viel seien. Der 14-tägige Erscheinungsrhythmus werde vermehrt als Druck empfunden. Darüber hinaus sah der Verlag angesichts des Auflagenrückgangs die Notwendigkeit, Material- und Vertriebskosten zu reduzieren.

Begleitung, Orientierung und Inspiration
Das Grobkonzept der neuen Zeitschrift ist bereits mit dem Stammapostel und den Bezirksaposteln im deutschsprachigen Raum abgestimmt. Es sei aber auch ein Anliegen des Verlags, dass sich alle Abonnentinnen und Abonnenten – und darüber hinaus möglichst alle aktiven neuapostolischen Gemeindemitglieder – in der neuen Zeitschrift wiederfinden.
Klar ist: Wenngleich die Zeitschrift einen neuen Titel bekommen soll, bleiben vertraute und beliebte Inhalte erhalten. „Wir haben zwischenzeitlich viele Gespräche geführt und verstanden: Unsere Leserinnen und Leser wünschen sich ein Magazin, das sie auf ihrem Glaubensweg begleitet, das Orientierung gibt, zum Nachdenken anregt und durch Berichte über andere Glaubensgeschwister dazu inspiriert, den Glauben auch im Alltag zu leben“, so die Zusammenfassung.

Sie entscheiden mit
Unter der Überschrift „Sie entscheiden mit“ führte der Verlag eine Umfrage durch. Dass die Leserinnen und Leser ein Interesse daran haben, in die Gestaltung der neuen Zeitschrift miteinbezogen zu werden, zeigt Die positive Resonanz auf die Befragung.
Insgesamt haben 5 548 Glaubensgeschwister teilgenommen. Bezogen auf die 52 000 versandten Anschreiben und Musterseiten entspricht dies einer Teilnahmequote von 10,7 Prozent. Erwartungsgemäss war die Resonanz auf Seiten der Abonnentinnen und Abonnenten besonders gross: Aus diesem Kreis gingen 4 829 Rückmeldungen ein – das entspricht 15,1 Prozent. Auch 719 Nichtabonnentinnen und -abonnenten haben teilgenommen. 533 davon hatten die Zeitschrift früher schon einmal abonniert. Diese überdurchschnittlich hohe Beteiligung ergibt eine gute Datenlage für die weitere Arbei an diesem Projekt.
Bedenken, eine ausschliesslich online durchgeführte Befragung könne die älteren Glaubensgeschwister ausgrenzen, haben sich nicht bestätigt. 33 Prozent der Teilnehmenden sind älter als 69 Jahre – dieser Wert liegt nur knapp unter dem Anteil der Grundgesamtheit. Zusätzlich werden wir auch die uns zahlreich separat zugesandten Anregungen auf Papier und per E-Mail in unsere Überlegungen einbeziehen. Über der Grundgesamtheit liegt der Anteil der Altersgruppen zwischen 40 und 59 (30 Prozent) und zwischen 60 und 79 Jahren (32 Prozent). Auch der Blick auf die Herkunftsländer der Teilnehmer ist Anlass zur Freude: Die Verteilung auf Deutschland, Österreich und die Schweiz entspricht exakt der Verteilung der Abonnenten. Insofern geht GfK, das begleitende Marktforschungsinstitut, von einer guten Datengrundlage aus.
Über die Ergebnisse wird der Bischoff Verlag in jeder geraden Ausgabe von Unsere Familie und auf seiner Website informieren.