Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 3 / 2023

17.01.2023

Es gibt Momente, in denen man nicht weiss, wo man ob der Fülle der Eindrücke und Erlebnisse beginnen soll. Eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Woche ist mit dem dritten Sonntag im neuen Jahr zu Ende gegangen.

 
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Zunächst fand Dienstag und Mittwoch die erste Apostelversammlung im Jahr 2023 statt. Gleichzeitig machte mir eine beginnende Grippe zu schaffen. Um am Wochenende die vorgesehene Reise nach Österreich antreten zu können, musste ich am Donnerstag pausieren. Den für den Abend festgelegte Überraschungsgottesdienst werde ich später nachholen. Wohin die Reise gehen sollte, bleibt vorderhand offen.

Pünktlich fährt der Railjet (Fernverkehrs-Reisezug der österreichischen Bundesbahnen) nach Österreich aus dem Hauptbahnhof Zürich. Im Gepäck sind zur Sicherheit – falls notwendig – gute Hausmittel gegen Erkältungen. Erstaunlicherweise habe ich mich in kurzer Zeit sehr gut erholt und das wird sich auch die ganze Reise nicht ändern. Damit können die Mittel im Gepäck bleiben.   

In Wörgl im Tirol holt mich Bischof Jeram ab. Es bleibt an diesem Abend genügend Zeit, um erste Gespräche zu führen. Die Fahrt am Samstagmorgen bringt uns zunächst nach Salzburg, wo wir zu einem Seelsorgebesuch einkehren. Dann erinnert uns ein Blick auf die Uhr daran, dass wir aufbrechen sollten, um rechtzeitig nach dem oberösterreichischen Braunau am Inn zu gelangen. Auf 15 Uhr ist der Gottesdienst angesetzt.         

Ich bin überrascht, wie viele Geschwister sich an diesem Samstagnachmittag zum Gottesdienst einfinden. Die freudigen Begegnungen beginnen schon auf dem Parkplatz. Mit dem Eintreffen von Apostel Pfützner sind wir vollständig. In wirklich bewegender Atmosphäre erleben wir diese Gottesbegegnung und lassen uns vom Geist Gottes inspirieren. Die Wärme der Gemeinde ist wohltuend. Der Chorgesang ist mitreissend und begeisternd. Das gilt auch für das Busslied, vorgetragen von einem Gesangsduett mit Klavierbegleitung und dem Vortrag der Instrumentalgruppe.
Gottesdienst mit Bezirksapostel Jürg Zbinden in Braunau am Inn - Gebietskirche Österreich (nak.at)

Die Geschwister hatten im Vorraum noch etwas zum Knabbern und Trinken hergerichtet, so dass  nach dem Gottesdienst noch ein Austausch möglich wurde. Etwas über drei Stunden dauerte anschliessend die Reise nach dem niederösterreichischen Leobersdorf in der Nähe von Wien. So waren wir bereits am Ort für den Sonntag.

Heute ist Festtag. Eine neue Gemeinde wird geboren. Für die bisherigen Gemeinden Möllersdorf und Wiener Neustadt beginnt mit diesem Sonntag ihre gemeinsame Vorbereitung zur Brautgemeinde. Dazu konnte in Leobersdorf eine würdige Versammlungsstätte gefunden und wunderschön hergerichtet werden. Herzliche Gratulation zum gelungenen Werk. Bis auf den letzten Platz ist alles besetzt. Der Weiheakt bewegt mich immer wieder ganz besonders. Der Prozess des Zusammenwachsens ist wohl noch nicht ganz abgeschlossen. Dankbar darf ich aber wahrnehmen, dass bereits viel geschehen ist und alle das Ihrige dazu beitragen, dass die gemeinsame Zukunft eine positive Entwicklung bringt.

Es wurde so viel geprobt und mit viel Liebe und Einsatz auf diesen Tag hingearbeitet. Die Fülle der Chorlieder und Musikstücke führte dazu, dass nicht alles vorgetragen werden konnte. Die Schwester mit der Trommel wird es mir verzeihen, der Einsatz ist bei nächster Gelegenheit gesichert.

Es gab etliches zu tun: Neben der Entlastung der beiden bisherigen Vorsteher erfolgte die Beauftragung des neuen Vorstehers und die Bestätigung der Amtsträger aus den beiden bisherigen Gemeinden für die neue Gemeinde. Viel Segen und Freude für die Zukunft! 

Hier ist der Bericht verfügbar:
Freudiger Neubeginn im südlichen Niederösterreich - Gebietskirche Österreich (nak.at)

Schon geht die Reise weiter in die Steiermark. In rund zwei Stunden werden wir den zweiten Gottesdienstort an diesem Sonntag erreichen: Leibnitz. Zuvor haben wir uns von Bischof Jeram verabschiedet, der sich auf die fünfstündige Reise nach Hause begibt.

Was ich bei der Begrüssung von einer älteren Glaubensschwester zu hören bekomme, macht mich sehr demütig. Sie hat den über zweistündigen Weg mit dem Auto nicht gescheut, um den Gottesdienst zu besuchen. Für die Rückreise fühlt sie sich bei Dunkelheit nicht mehr sicher. Kurzentschlossen hat sie ein Hotelzimmer gebucht.

Wie bereits in den beiden vorherigen Gottesdiensten erlebe ich auch hier wirkliche Freude im Herrn. Die Motivation und die Begeisterung der Geschwister reissen mit und drängen die Sorgen und Nöte in den Hintergrund. Der Chor und das Orchester unterstreichen das zusätzlich.

Einige Geschwister berichten von ihren Lebenssituationen. Dabei staune ich über das unerschütterliche Gottvertrauen und den tiefen Glauben.

Bevor ich die Heimreise antrete, besuchen wir in Graz noch einen Priester i.R., der im Begriff ist, das letzte Wegstück zu gehen. Gemeinsam dürfen wir Heiliges Abendmahl im kleinen Kreis feiern. 

Der Apostel und seine Gattin begleiten mich zum Nachtzug, der um 21 Uhr bereits auf dem Bahnsteig wartet. Die Reise im Schlafwagen ist wirklich sehr praktisch. Dadurch kann ich eine Übernachtung im Hotel sparen und werde am Montagmorgen bereits in Zürich sein.