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Bitte Lächeln – ein Gottesdienst zur Stärkung und Freude

25.10.2023

Ein Fenster im Terminkalender nutzte Apostel Pfützner, um in der seit rund einem Jahr wieder eröffneten Kirchengemeinde St.Pölten einen Gottesdienst zu feiern.

 
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Seine Predigt bezog der Apostel auf das Bibelwort aus Lukas 13: «Als Jesus sie aber sah, rief er sie zu sich und sprach zu ihr: Frau, Du bist erlöst von Deiner Krankheit! Und legte die Hände auf sie; und sogleich richtete sie sich auf und pries Gott».

Eingangs bezog sich der Apostel auf den anwesenden Fotografen: «Sagt man für gewöhnlich nicht „Bitte Lächeln“?» Damit regte er zum Nachdenken darüber an, ob man als Gottesdienstteilnehmer nicht viel öfters Grund zum Lächeln habe, um so der Freude über die Begegnung mit Gott Ausdruck zu verleihen.

In diesem Zusammenhang sprach der Apostel auch die anwesenden Geistlichen an und betonte: «Der Beginn des Gottesdienstes im Namen des dreieinigen Gottes ist nicht einfach eine Formel, es ist die Proklamation der Gegenwart Gottes. Diese Gegenwart ist sicher und erfreut!»

Zur Begebenheit der verkrümmten und von Jesus geheilten Frau zog Apostel Pfützner drei Paralellen:
Was verkrümmt uns? Was lässt uns nicht gerade bzw. aufrecht gehen?

  • Die eigenen Gedanken über einen selbst, manchmal geprägt von Selbstvorwürfen
  • Die eigenen Gedanken über andere
  • Das eigene Gottesbild, das starr ist, das glaubt, Gott erklären zu können und ihn so verkleinert und einengt

Zu allen Punkten forderte Apostel Pfützner auf: «sieh doch hin, was da ist, was dich „gerade“ macht. Gott hat jeden Menschen so geschaffen und so gewollt, daher sollte es keinen Grund geben, in Niedergeschlagenheit und Verkrümmung zu verharren.»
Bezogen auf das Eingangsgebet forderte der Apostel auf: «zähl doch einmal das Gute in Dankbarkeit auf – Du wirst wohl nicht fertig bis zum Einschlafen!»

Predigtbeiträge der weiteren Geistlichen unterstrichen nochmals die Wichtigkeit der Erwartungshaltung an sich selbst, an den Nächsten und an Gott. Eine Haltung, die Gelassenheit schenkt, wenn sie von positiven Erwartungen geprägt ist. Gott ist keine statische Definition, sondern vielmehr eine immer wieder neue Entdeckungsreise.

Apostel Pfützner brachte sich auch musikalisch ein und spielte spontan selbst Orgel – ein Erlebnis, das diesem Abendgottesdienst durch die Liedwahl und kurze Anmerkungen zu den Liedern einen besonderen Akzent gab.