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IPTV Gottesdienste sind keine Einbahnstraße

09.05.2022

Spätestens seit Beginn der Corona Pandemie und der vorübergehenden Verpflichtung zum Aussetzen der Präsenzgottesdienste hat das gemeinsame Erleben des Gottesdienstes per Internet-Stream oder Telefon für viele Glaubensgeschwister eine besondere Bedeutung erlangt.

 
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Miteinander Gottesdienst zu feiern bedeutet Gott zu begegnen, Gemeinschaft zu erleben sowie das Wort Gottes und seine Sakramente zu empfangen. Zu dieser Gemeinschaft in der Kirchengemeinde tragen alle bei, ob im Gebet, in der Musik, beim Altarschmuck, in der Obsorge für die Räumlichkeiten oder als Amtsträger.


Doch wie funktioniert Kirchengemeinde virtuell per Internet oder Telefon? Was auf den ersten Blick schier unmöglich erscheint, wird durch den Einfallsreichtum und das Engagement der Gottesdienstteilnehmer möglich. Immer wieder dürfen sich die Glaubensgeschwister jener Kirchengemeinden, aus welchen die Gottesdienste übertragen werden, über die Rückmeldungen, die Gebete und den Dank der per Übertragung verbundenen Gottesdienstteilnehmer freuen.


Diese herzliche Verbindung funktioniert selbst über Landesgrenzen hinweg. So erhielt der bis Februar 2022 für die Kirchengemeinde Wien-Donaustadt zuständige Vorsteher, Hirte Hessler nun ein Paket einer Glaubensschwester aus Deutschland als Dankeschön an die Gemeindemitglieder für die Teilhabe an den Gottesdiensten und damit an der Gemeinschaft. Ein Dank für das Erleben des Wortes Gottes, für die musikalischen Beiträge der Kinder und der Erwachsenen sowie für den Altarschmuck. Und zugleich ein Zuspruch an jene Gemeindemitglieder, die schwere Momente erleben müssen.


Das Paket enthielt liebevoll gestaltete Briefe und Geschenke und beweist nachdrücklich, dass die virtuelle Gemeinschaft im Gottesdienst keine Einbahnstraße darstellt, sondern Austausch, aufeinander Zugehen und Verbundensein auch auf diesem Weg möglich sind.


Auch das ist Gemeinschaft im Glauben und in Gott.