Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 33 / 2022

16.08.2022

Heute Mittwoch geht die Reise nach Urnäsch ins Appenzellerland. Die Kinder des Bezirks Winterthur sind im Kinderlager und wollen heute eine Wanderung unternehmen. Ausser dem Lagerleiter weiss niemand etwas von meinem Kommen, es soll eine Überraschung werden. Es geht nicht lange und sie entdecken mich.

 
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Eine herzliche Begrüssung folgt und dann müssen wir uns beeilen, ins Postauto einzusteigen, das uns an den Ausgangsort für unsere Wanderung führen wird – es geht auf den Lillyweg. Das Mädchen Lilly erklärt auf Tafeln an verschiedenen Posten interessantes Wissen aus der Natur und dem Handwerk. Spielerisch können die Kinder so ihre Kenntnisse vertiefen und selber aktiv werden. Einmal vorne, einmal hinten, so ergibt sich auf der Wanderung Gelegenheit, mit den Kindern ins Gespräch zu kommen und einander kennenzulernen. Viel zu schnell ist die Zeit vorüber und zu Hause im Büro gibt es noch einiges zu erledigen.


Freitag ist Reisetag. Am Morgen geht es mit dem Flugzeug nach Frankfurt und von dort nach Cluj Napoca. Am Flughafen begrüsst uns Apostel Cone. Auch Bischof De Lazzari und seine Gattin sind eingetroffen. Die Zeit eilt. Die Hotelzimmer beziehen, uns umziehen und dann geht es bereits zu unserer Kirche Cluj, wo am frühen Abend der Gottesdienst stattfinden wird. Im Hotel begrüssen wir auch Apostel Camenzind mit seiner Gattin sowie Bischof Sapintan. Den Apostel und den Bischof mit ihren Frauen habe ich als Gäste zu diesem Wochenende nach Nordrumänien eingeladen. Es ist wertvoll, einmal Einblick zu nehmen in Verhältnisse und Herausforderungen unserer Kirche in einem anderen Teil des Bezirksapostelbereiches. Es fördert das Verständnis und sensibilisiert zum Beten und Eifern füreinander.


Trotz dem, dass viele Geschwister im Urlaub sind, hat sich die Kirche gefüllt und wir erleben gemeinsam Gottes Liebe und Zuwendung. Ob Deutsch, Italienisch oder in erster Linie Rumänisch: die Gedanken aus dem Wirken des Heiligen Geistes kennen keine Sprachbarrieren. Wir nehmen wahr, wie sich die Geschwister intensiv vorbereitet und diese Begegnung schon lange herbeigesehnt haben. Die Herzlichkeit berührt uns sehr.


Am Samstagmorgen geht es frühzeitig los nach Zalau, wo wir um 11.00 Uhr Gottesdienst erleben werden. Auch hier ist es ein besonderes, bewegendes Erleben. Die treuen Geschwister haben es sich nicht nehmen lassen, mitten am Tag ins Haus Gottes zu kommen. Freudig ertönt der Gesang, mit viel Liebe wurde unsere Kirche zubereitet und geschmückt. Wir verweilen noch einige Zeit in der Gemeinschaft mit den Geschwistern, bevor wir uns verabschieden und den Weg nach Baia Mare unter die Räder nehmen.


Es ist Sonntag geworden. Wir haben vernommen, dass am Samstagabend noch eifrig geprobt und vorbereitet wurde. Kurz ist der Weg zu Kirche, wo wir freudig willkommen geheissen werden. Vor dem Gottesdienst gibt der Austausch mit den Amtsträgern Gelegenheit, einige Impulse zum künftigen Wirken zu geben und Anteil zu nehmen an den Sorgen, Nöten und Freuden unserer Geschwister in dieser Gegend. Über zweihundert Geschwister haben sich in der Kirche versammelt, von wo der Gottesdienst in ganz Rumänien übertragen wird. Beim Abendmahl für die Entschlafenen gedenken wir in besonderer Weise unseres, am vergangenen Freitag vor einem Jahr verstorbenen, Bezirksapostels i.R. Markus Fehlbaum. Er hatte eine besondere, herzliche Beziehung zu den Geschwistern in Rumänien und Moldawien (hier geht’s zum Bericht auf der Rumänischen Website).


Heute habe ich Zeit, mich von den Geschwistern zu verabschieden. Das letzte Mal war das nicht möglich, weil wir uns beeilen mussten, zum Flughafen Cluj und damit rechtzeitig auf den Flug zu gelangen. Dieses Mal ist der ursprüngliche Flug annulliert worden, so dass der Rückflug erst am Montag erfolgen wird. Über München geht es zurück in die Schweiz.