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Apostel Matthias Pfützner besucht die Kirchengemeinde Linz und ordiniert einen Priester

24.04.2022

Der Besuch von Stammapostel Jean-Luc Schneider liegt noch nicht allzu lange zurück und schon wieder erlebte die Kirchengemeinde Linz einen besonderen Höhepunkt!

 
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Am Sonntag, den 24. April hielt Apostel Matthias Pfützner einen Gottesdienst mit dem Bibelwort aus Johannes 20, 30.31: „Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr, weil ihr glaubt, das Leben habt in seinem Namen.“


In seiner Predigt wies der Apostel darauf hin, dass seit Ostern bereits wieder eine Woche vergangen ist. „Wer denkt heute noch an dieses Fest?“, frage er die Anwesenden. Weiters forderte er dazu auf, sich mit den Zeichen und Wundern zu beschäftigen, die Jesus in den ersten Tagen nach seiner Auferstehung getan hatte. Wir wollen uns bewusst machen, dass diese Zeichen auch heute noch erlebbar sind:



  • Jesus tritt mitten unter seine Jünger und spricht: „Friede sei mit euch!“ Sein Friede ist eine Kraft, welche die Seele verwandelt.

  • Jesus sendet seine Jünger aus, um seine Lehre, sein Leben, sein Wesen zu den Menschen zu tragen. Wir bekommen Kraft und den Auftrag, unseren Mitmenschen das Wesen von Jesus zu vermitteln.

  • Wir müssen nicht aus eigener Kraft für Jesus tätig sein. Damals, wie heute, ist es der Heilige Geist, der gläubige Menschen in besonderer Weise befähigt.

  • Die Macht und Kraft der Vergebung ist allezeit wirksam.


Johannes sah sich nicht in der Lage, alle Zeichen Jesu aufzuschreiben. Umso wichtiger ist es, dass wir heute unsere Ohren, Augen und unser Herz öffnen, um zu erleben, wie uns Jesus auch in unserem Alltag begegnet. Wäre es nicht eine Idee, unsere ganz persönlichen Erlebnisse mit Jesus aufzuschreiben? In der Rückschau würden wir uns wundern, was Jesus alles an und für uns getan hat.


Zur Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl verwies Apostel Pfützner auf ein besonderes Ereignis in der Karwoche. Er empfahl den Zuhörern, sich in die Lage des Barrabas (übersetzt: „Sohn des Vaters“) zu versetzen. Barrabas war ein Mörder, der hingerichtet werden sollte. Pilatus ließ das Volk entscheiden, ob Jesus – dem nichts vorzuwerfen war – oder Barrabas freigelassen werden sollte. Das Volk entschied sich für Barrabas. Wie muss es diesem Mann ergangen sein, als er auf diese Weise der Todesstrafe entgehen konnte? Sein Todesurteil wurde aufgehoben und an seiner Statt wurde Jesus zum Tode verurteilt! Apostel Pfützner regte an, eine Parallele zu ziehen zwischen uns und Barrabas. Auch wir können uns als „Söhne / Töchter des Vaters“ glücklich schätzen, durch das Opfer aus Jesus Christus Erlösung und ewige Freiheit zu erlangen.


Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes empfingen ein kleines Kind und eine junge Glaubensschwester die Gabe des Heiligen Geistes. Danach wurde Priester Manfred Harb in den Ruhestand gesetzt und Diakon Stefan Wall wurde in das Priesteramt ordiniert. Dieser Besuch von Apostel Pfützner hat in der Kirchengemeinde Linz bleibende Spuren hinterlassen!


 


 Text: Rudolf Kainz, Markus Ritt


 Fotos: Gerhard Breitenberger