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In der Welt habt ihr Angst aber seid getrost!

23.03.2022

Wo ich auch geh du warst schon da, was ich auch flehe du wirst verstehen - Herr, ich danke dir, dass du mich kennst…

 
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Überraschend besuchte Apostel Mathias Pfützner die Kirchengemeinde Steyr und hielt am 23. März 2022 den Gottesdienst mit dem Bibelwort aus "Ruth 1,1":


Zu der Zeit, als die Richter richteten, entstand eine Hungersnot im Lande. Und ein Mann von Bethlehem in Juda zog aus ins Land der Moabiter, um dort als Fremdling zu wohnen, mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen.


Apostel Pfützner ging zu Beginn des Gottesdienstes auf das Lied ein: „In der Welt habt ihr Angst!“ und sprach offen an: „Ja, in der Welt haben wir Angst, denn diese Welt ist nicht sicher, sie ist furchterregend!“ Und er stellte die Frage: „Wie können da nur getrost sein?“


„Das ist nur möglich wenn wir uns auf den Herrn und nicht auf uns selbst verlassen!“


Hier schlug der Apostel die Brücke zum Bibelwort und erzählte Elemelechs Geschichte. Dieser versuchte mit seiner Familie einer Hungersnot zu entfliehen in dem er mit den Seinen in ein fremdes Land ging, in welchem Elimelech und seine beiden Söhne in weiterer Folge ihr Leben verloren. Nur die Frau Elimelechs und die Schwiegertöchter überlebten und erfuhren, dass die Hungersnot vor der sie geflohen waren, nicht so schlimm gewütet hatte wie angenommen und dass in der Heimat niemand durch die Hungersnot den Tod gefunden hatte. Die Flucht war nicht nötig gewesen sei und jetzt war dort Überfluss war wo einst Mangel drohte. So entschieden sich zwei der drei Frauen zurück zu kehren und hatten später in der Heimat Anteil am reichen Segen Gottes.


Danach stellte Apostel Mathias Pfützner folgendes heraus: „Eine Entscheidung die man ohne Gott trifft, trifft man alleine und ohne göttlichen Rat.“ – „Auf den ersten Blick sind unsere Pläne vielleicht logisch und durchdacht aber alleine kommen wir nicht weit.“ Doch Gott schenkt uns mit Liebe und Geduld immer wieder die Möglichkeit zur Umkehr und zwar auch dann, wenn wir zuvor unserem eigenen Plan gefolgt und gescheitert sind. Doch wenn wir dem Herrn vertrauen, dann sehen wir einen Weg der zuvor nicht sichtbar war.


Danach unterstrich der Apostel die Liebe Jesu als die wahre - die echte Liebe.


„Wir müssen nicht mit unserer Schokoladenseite zu ihm kommen, sondern so wie wir sind. Er kennt uns und liebt uns. Ihm können wir alles anvertrauen„ 


"Jesus verurteilt auch unsre Ängste nicht, er versteht unsere Angst, unsere Sorgen, unsere Trauer und unser Leid, denn er hat das alles bereits für uns durchlebt und überwunden. Er ist mit uns und wird da sein wo immer wir in dieser Zeit ankommen."


 


Werner Degenfellner und Nicole Degenfellner