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Adventgottesdienst mit Apostel Pfützner in Bregenz

12.12.2021

Am 12. Dezember 2021 besuchte Apostel Matthias Pfützner die neuapostolische Kirchengemeinde in Bregenz.

 
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Als Grundlage für die Predigt diente das Bibelwort aus dem Matthäus Evangelium Kapitel 14, Vers 23: „und als er das Volk hatte gehen lassen stieg er auf einen Berg, um für sich zu sein und zu beten“.


Zu Beginn des Gottesdienstes ging Apostel Pfützner auf die aktuelle Advents- und Weihnachtszeit ein. Gerade in dieser Zeit ist man - so führte er weiter aus - vollgepfropft von Erwartungen. Die Kinder haben Erwartungen an die Eltern und umgekehrt, der Ehemann an die Ehefrau und umgekehrt, usw. Und plötzlich fühlt man aus dem Innersten heraus, dass man die Erwartungen nicht erfüllen kann, ja man könnte es nicht gut genug machen oder jemanden sogar verletzen. Das Ergebnis könnte sein: Schaffen wir Weihnachten einfach ab.


Apostel Pfützner ermutigte die Geschwister sich einen Ort zu schaffen, wo man frei ist von Erwartungen. Aber wo ist dieser Ort an dem niemand da ist der fragt oder der die Erwartungen einfordert?
Gott lädt uns ein an seinen Altar zu kommen, so wie wir sind.
„Zu dir darf ich kommen wie ich bin“, so hat es in dem eingespielten Lied geheißen, das nach dem Eingangsgebet abgespielt wurde. Und wir brauchen keine Rechenschaft ablegen, denn Gott will unser Herz und er will uns ganz nahe sein.
Um zu dieser inneren Freiheit zu gelangen braucht es ab und zu etwas Abstand.


Der Apostel nahm Bezug auf das Bibelwort und erläuterte, dass Jesus gepredigt hat und anschließend haben die Jünger Brot und Fische verteilt. Alle sind satt geworden und sie haben ein Wunder erlebt.
Jesus hat dies Kraft gekostet und er hat sich abgesondert von den Jüngern und ihnen gesagt sie sollen in das Boot steigen und über den See fahren. Er aber ging auf den Berg um für sich zu sein und um zu beten.


Gerade in unserer heutigen Zeit – wo wir so viele Mitteilungen erhalten und Informationen bekommen – braucht es Abgrenzung und Stille.
Jesus ging in dieser Zeit auf einen Berg um zu beten, um sich abzugrenzen. Er hat es uns vorgemacht.


Wir wollen in der Adventszeit auf unsere Seele achten. Die Adventszeit ist eine Zeit der Lichter, der Orientierung, der Wärme und der Stille.


Anschließend erfolgte ein Predigtbeitrag von Bischof Peter Jeram, der den Erwartungsgedanken unterstrich.


In diesem Gottesdienst wurde Jonas Voss und Lorenz Schüller durch Handauflegung des Apostels die Gabe des Heiligen Geistes gespendet. Einleitend für die Spendung des Sakraments verglich der Apostel die Heilige Versiegelung mit dem Versiegeln besonderer Briefe in alter Zeit. Das stellte sicher, dass der Inhalt des Briefes unverfälscht beim Adressaten ankam.
So werden die Kinder mit dem Siegel Gottes versehen und tragen den Heiligen Geist tief in sich und niemand kann sie aus der Hand Gottes reißen!
Sie sind somit im Lebensbuch des Lammes unauslöschlich eingeschrieben.


Nach der Feier des Heiligen Abendmals wurde Evangelist Marian Mößlacher nach über 30-jähriger Amtstätigkeit in den Ruhestand versetzt. Danach wurden die 3 Diakone der Kirchengemeinde Bregenz (Richard Peratoner, Rene Peratoner und Thomas Guderjahn) zu Priestern ordiniert. Der Apostel empfahl den Priestern den Vers 14, als auch 15 aus dem 24. Kapitel Buch Josua.
Pr. Rene Peratoner wurde zum neuen Jugendleiter der Gemeinde ernannt und Pr. Alexander Walldorf von dieser Aufgabe entbunden.
Abschließend gab der Apostel den Rat: Frag Gott, was willst du von mir?!


Bevor der Apostel den Gottesdienst feierlich beendete, empfahl er, Weihnachten frei von Erwartungen zu feiern und Ruhe und Stille in der Gemeinschaft der Familie zu schenken.


Jens Schulz | Alexander Walldorf