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Apostel Pfützner feiert mit den neuapostolischen Christen den Gottesdienst für die Entschlafenen in Linz

05.11.2023

Diesen Gottesdienst im Gedenken und Gebet für die Seelen der Verstorbenen eröffnete der Apostel mit der Frage: «Was betest du?»

 
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Bibelwort: Die Offenbarung des Johanes 1,17.18:

«Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.»

Mit der Eingangsfrage «Was betest du?» wurden die Gottesdienstteilnehmer ermuntert, über den Inhalt ihrer Gebete nachzudenken. Mit ausnahmslos allem, was die Menschen bewegt, können sie Gott um Hilfe bitten. Das Wesentliche des Gebetes liegt jedoch darin, Gott anzubeten und ihn zu ehren. Menschen haben Sorgen, diese muss man auch nicht kleinreden, aber wer Gott groß macht, der uns zuruft "Fürchte dich nicht", dessen Sorgen werden wie von selbst kleiner, denn augenblicklich stehen nicht mehr die Sorgen im Mittelpunkt, sondern Gott, der uns durch alle Sorgen hindurch begleitet.

Wichtig ist auch, einmal zu schweigen und Gott zu Wort kommen zu lassen. Dann wird etwas Besonderes empfangen wir – der Frieden Gottes. Frieden in der Welt kann und wird es nicht geben, wenn im Herzen des einzelnen kein Friede ist. Gib uns Frieden – so sang der Chor zu Beginn dieses Gottesdienstes. Mehr denn je sollte Gott oftmals am Tag darum gebeten werden. Der empfangene Frieden macht die Empfäner zu Boten des Friedens, die diesen überallhin ausstahlen können, auch in die jenseitige Welt.

Der Apostel ging dann auf das Bibelwort ein. Die Aufforderung Jesu an Johannes, sich nicht zu fürchten, hatte besondere Ursachen: Einerseits sah Johannes Jesus in einer Weise, wir er ihn noch nie gesehen hatte (vgl. Off 1,12-16). Diese machtvolle Erscheinung Jesu war für Johannes derart überwältigend, dass er wie tot zu Boden fiel. Der Mensch ist nicht in der Lage, die Herrlichkeit des dreieinigen Gottes zu erfassen. Darum berührte Jesus den Apostel mit seiner rechten Hand, sprach ihn an und nahm ihm durch die Aufforderung: «Fürchte dich nicht!» und seine Berührung jegliche Furcht.

Die Liebe Jesu nimmt die Furcht von den Menschen, gleichgültig, wovor der oder die Einzelne Furcht haben könnte: vor der Zukunft, vor dem Tod, vor dem Unheil.
Da diese Liebe von Jesus auch ins Jenseits reicht, gilt das «Fürchte dich nicht!» ebenfalls den Seelen, die aus der Gottferne in die Gottnähe gelangen sollen. Mit den Schlüsseln des Totenreiches öffnet er das, was uns verborgen ist und lädt alle, die es wollen, zum Leben ein.

Die Bibel kennt einen dreifachen Tod: 1. Trennung der Seele vom Leib anlässlich des Hinscheidens des Menschen. 2. Den geistlichen Tod, bedingt durch die Sünde. 3. Das endgültige Getrenntsein von Gott nach dem Endgericht.

  • Welch eine Gnade ist es, wenn ein Sterbender in den Armen Jesu Zuflucht findet.
  • Welch eine Gnade ist es, nicht im geistlichen Tod bleiben zu müssen, weil Jesus mit dem Schlüssel der Erlösung davon befreit.
  • Welch eine Gnade ist es, auf ewig mit Gott vereint zu sein, weil der andere, der zweite Tod keine Macht hat. 

Jesus ist der Garant des Lebens, der Garant auf Leben - er gibt Lebenden und Toten das Heil. Er hat jeden Tod überwunden und ihm die Grundlage genommen, er schenkt Auferstehung, er schenkt Gottnähe, er schenkt Heil.
Jesus ist das Leben. Er schenkt sich uns und lässt uns leben.

Bischof P.Jeram, Bezirksältester H.J.Brunner und Priester M.Gschwendt schlossen mit ihren Predigtzugaben an die Worte des Apostels an.

Der Gottesdienst wurde durch den Bezirkschor, das Orchester und die Orgel musikalisch feierlich umrahmt.

 

R.Kainz | W.Degenfellner