Gemeinde-
und Bezirkssuche

Aufruf zur Vorbereitung auf die Wiederkunft Jesu Christi

21.11.2021

Unter diesem Thema stand das Dienen des Stammapostels Jean-Luc Schneider in St. Gallen am Sonntag, 21. November 2021. Der Stammapostel war in Begleitung nahezu aller Bezirksaposteln der Welt und ihrer Helfer. Dieser Gottesdienst bildete den Abschluss der Internationalen Bezirksapostelversammlung in Zürich.

 
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Die weltweiten Probleme, mit denen die Menschheit überall konfrontiert wird, sind ernüchternd. Die Pandemie mit ihren dramatischen Konsequenzen ist nur eine Herausforderung unter vielen.


Gleichwohl konnte der Stammapostel durch viele Begegnungen zwei zentrale Erkenntnisse gewinnen:



  • unsere Glaubensgeschwister sind treu, kämpfen und dienen;

  • die Gefahr für unser Seelenheil kommt nicht von aussen, sondern von innen, d.h. nicht äusserliche Anfechtungen und Probleme gefährden das Seelenheil, sondern die Herzenseinstellung und die Gedanken, denen wir Raum geben.


Der Stammapostels rief deshalb die Geschwister auf, wachsam zu sein auf das, was wir unseren Seelen zuführen und mit welchen Gedanken wir uns beschäftigen.


Die Braut Christi – ein theoretischer Rahmen
Grundlage zum Gottesdienst waren die Worte aus 2. Korinther 11,2: "Denn ich eifere um euch mit göttlichem Eifer; denn ich habe euch verlobt mit einem einzigen Mann, damit ich Christus eine reine Jungfrau zuführe."


Das Wort bezieht sich auf das in der Bibel häufig verwendete Bild des Bräutigams, der Braut, der Hochzeit, der Vereinigung von Mann und Frau. Dieses Bild bezeichnet die Beziehung zwischen Gott und den Menschen.


Im alten Testament stellt sich Gott den Menschen als Bräutigam seines Volkes vor, mit dem er sich vereinigen möchte. Er hat das Volk Israel erwählt und mit ihm einen Bund geschlossen. Gott hat die Zusage gemacht, seinem Volk treu zu sein, auch wenn das Volk untreu ist.


Im neuen Testament präzisiert Gott, dass



  • der Bräutigam Jesus Christus ist;

  • er allein die Braut erwählt;

  • Jesus Christus seine (Braut-)Gemeinde liebt wie der Mann in der Ehe seine Frau liebt; 

  • er für sie sorgt wie der Bräutigam für seine Braut sorgt.


Neben der Erwählung geht es im neuen Testament also um die Liebe zur Braut und ihrer Versorgung.


Ergänzend wird in der Offenbarung ausgeführt, dass der Bräutigam kommt, um seine Braut zu sich zu nehmen. Erst am Tag der Wiederkunft Jesus Christus wird ersichtlich sein, wer zur Braut gehört.


Die Braut Christi – eine praktische Handlungsanleitung
Der Stammapostel stellte den Geschwistern die Frage, was dies konkret für die Brautgemeinde bedeutet.
Wichtige Kerngedanken dazu:



  • Wir müssen glauben, dass wir von Gott erwählt worden sind; mit dem Verstand lässt sich dies nicht fassen.

  • Wir müssen dem Ruf folgen und zeigen, dass wir zur Brautgemeinde gehören wollen. Das können wir, indem wir die Gottesdienste besuchen. Dabei geht es nicht ausschliesslich um die Anzahl der Besuche, sondern um die Herzenseinstellung. 

  • Wir müssen Gott lieben, denn das Verhältnis von Jesus Christus zu seiner Braut ist eine Liebesbeziehung. Berechnung ist in der Liebe fehl am Platz. 

  • Wir sehnen uns nach der Hochzeit - der Vereinigung mit Gott - und bereiten uns darauf vor.
    Gesellschaftlich ist festzustellen, dass Liebe immer noch wesentlich ist, aber die Verbindlichkeit zu einem lebenslangen Bund abnimmt. Bezogen auf das Seelenheil ist diese Haltung absolut unvereinbar. 

  • Unsere Beziehung zu Jesus Christus ist unantastbar von allen äusseren Umständen.


Was ist prägend für die Vorbereitung der Braut?
Zentral sind Reinheit und Heiligung. Diese können durch Gottes Gnade erreicht werden. Gnade empfangen wir, wenn wir:



  • die Sünde erkennen und meiden;

  • Reue und Busse tun;

  • dem Nächsten vergeben.


Dies alles zu erreichen, bedeutet intensive Arbeit. 


Der Stammapostel rief die Geschwister auf, keine Kompromisse einzugehen, den Geboten Gottes treu zu bleiben und den Weg des Gehorsams zu gehen.


Ein weiteres elementares Kennzeichen ist, wesensgleich mit Jesus Christus zu werden. Dazu müssen wir uns anstrengen, in seiner Gesinnung zu wachsen. 


Der Auftrag des Apostolats
Apostel sind Gesandte Jesu Christi, sie eifern für das Volk Gottes, wie Gott für das Volk Israel geeifert hat. Die Apostel bereiten die Brautgemeinde vor indem sie:



  • bekannt geben, dass Jesus Christus jeden einzelnen Menschen liebt und ihn zu sich ruft;

  • seine baldige Wiederkunft verkündigen;

  • die Menschen mit den Sakramenten der Taufe und Versiegelung mit Jesus Christus verloben;

  • dafür Sorge tragen, dass die Braut rein wird, ihr erklären, was im Willen Gottes liegt und was nicht;

  • die Liebe zu Gott fördern und auf die Liebe untereinander, in der Gemeinde zu Bruder und Schwester, aufmerksam machen;

  • die Hochzeit vorbereiten, indem sie - und mit ihnen die priesterlichen Ämter - in der Gemeinde Abendmahl feiern. Damit wird insbesondere die neue Kreatur, die Hoffnung auf die Wiederkunft Jesus Christus und die Liebe untereinander genährt.


Bezirksapostel Isnugroho aus Indonesien führte in seinem Predigtbeitrag aus, dass er demütig von den Geschwistern aus seinen Arbeitsbereichen lernen kann, weil sie unter widrigsten Umständen treu bleiben und die Gottesdienste besuchen. Er rief die Geschwister auf, Gott zu vertrauen, auch wenn vieles nicht verstanden wird.


Der Stammapostel erwähnte des Gottvertrauen. Er möchte, dass die Geschwister das Wort "Gehorsam" (das häufig disziplinarisch verstanden wird) durch den Begriff "Gottvertrauen" ersetzen. In diesem Wort kommt das Wesen Jesus Christus besser zum Ausdruck.


Bezirksapostel Minio aus Argentinien betonte, wie wichtig es sei, die Sprache Gottes, die Sprache der Liebe, zu sprechen. Weiter legte er den Fokus auf  die Vorbereitung der Hochzeit. Diese müsse über eine normale Anstrengung hinausgehen, ja unser Limit überschreiten.


Mit der richtigen Herzenseinstellung schenkt Gott uns das Gelingen dazu.