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«Nicht einmal Regen hält uns auf»

31.10.2021

Nach sechs langen Monaten des Wartens und Hoffens ist es endlich Tatsache: Die Türen der Neuapostolischen Kirche in Santiago de Cuba öffnen sich am Sonntagmorgen, 31. Oktober 2021, erstmals wieder. Die Glaubensgeschwister in Kuba dürfen wieder gemeinsam Gottesdienste feiern. Die Freude ist riesengross.

 
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Die Covid-19-Pandemie hat dazu geführt, dass auch die Kirchen ihre Türen schliessen mussten. In Kuba grassiert die dritte Welle, die schlimmste bisher. Die Ansteckungen pro Tag waren noch nie so hoch wie zurzeit. Trotz dieser sehr schwierigen Situation gibt es nun in Kuba Öffnungsschritte, die es möglich machen, dass die Glaubensgeschwister wieder zusammenkommen können.


In Santiago de Cuba regnet es an diesem Sonntagmorgen in Strömen. Der Wunsch und die Sehnsucht, den Gottesdienst zur Vorbereitung auf den Gottesdienst für die Verstorbenen vom 7. November zu feiern ist aber so gross, dass das Wetter niemanden abhält, den Weg in die Kirche unter die Füsse zu nehmen. «Nicht einmal Regen hält uns auf!», hört man da und dort von den Glaubensgeschwistern, die ihre nassen Schirme am Eingang abstellen. Die Freude auf die Begegnungen nach so langer Zeit überstrahlt alles.


Alles, was der Herr will, das tut er
Für den Gottesdienst dient das Bibelwort aus Psalm 135,6 als Grundlage: Alles, was Gott will, das tut er im Himmel und auf Erden, im Meer und in den Tiefen». Der Gemeindevorsteher sagt dazu: «Gott hat die Macht, all die Dinge zu tun, die er will. Durch seine Gnade allein können wir die Erlösung erreichen, die wir uns so sehr wünschen. Die Erlösung, die nicht nur wir, sondern auch diejenigen sich wünschen, die uns auf dem Glaubensweg vorausgegangen sind und auch diejenigen, die das Evangelium Jesu zu Lebzeiten nicht kennengelernt haben. Durch das Opfer Jesu Christi erhalten wir die Kraft, den Willen Gottes erfüllen und im Glauben bestehen zu können.

Die Freude über den ersten Gottesdienst nach so langer Zeit, die Begegnungen und die Gemeinschaft sieht man den Glaubensgeschwistern deutlich an.


In den nächsten Wochen werden die Gottesdienste auch in den anderen Gemeinden des Landes wieder aufgenommen, entsprechend den geltenden Richtlinien und Vorgaben der Behörden.