Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 35 / 2021

07.09.2021

Hin und wieder höre ich die Aussage: In den Reisenotizen des Bezirksapostels gibt es immer nur positives zu lesen. Man könnte meinen, es gäbe keine Probleme. Aber doch, es gibt sie, die Sorgen und Probleme, die negativen Erlebnisse. Mit denen gehe ich zum lieben Gott und spreche mit den Brüdern und Geschwistern, die davon direkt betroffen sind.

 
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Gerne lasse ich jedoch die Leserinnen und Leser teilhaben an dem vielen Schönen und Motivierenden, das im Arbeitsbereich jeden Tag neu geschieht und in aller Stille gelebt wird. So sollen auch diese Notizen Zeugnis geben über das Wirken und Schaffen des Heiligen Geistes in den Gemeinden, Bezirken und Ländern.


Am Donnerstagabend wurden die Wege bereitet für die Einkehr bei den Geschwistern der Gemeinde Kleindöttingen. Der Ortsname bringt es im übertragenen Sinn zum Ausdruck, dass diese Gemeinde nicht zu den grössten im Bezirk Schaffhausen gehört. Wenn es um das Erleben der Heiligkeit, der Gemeinschaft, der Mitarbeit usw. geht, steht sie den anderen Gemeinden in nichts nach. Jede Gemeinde ist ein Geschenk Gottes, das wir uns nicht verdienen, jedoch wertschätzen können. Das Erleben und die Begegnungen inmitten der Gemeinde machen mich glücklich.


Am Freitagabend setzte der Flieger vor der Zeit am Flughafen Madrid auf der Landebahn auf. Bis allerdings das zugewiesene Fingerdock erreicht war, hatten wir eine lange, rollende Reise zurückgelegt. Bischof Pedro Olmedo und seine Gattin Pili bereiteten uns einen herzlichen Empfang vor dem Flughafengebäude und wenig später Apostel Camenzind vor dem Hotel. Der Samstag brachte eine Zoomkonferenz und einige Gespräche, bevor wir uns auf den Weg zur Kirche machten. Der Austausch mit den jungen Schwestern und Brüdern war viel zu schnell vorbei. Im Anschluss präsentierten die Jugend und die Konfirmandinnen und Konfirmanden uns und der Gemeinde ein Rollenspiel mit Umsetzungsgedanken zum Jahresmotto «Cristo, nuestro futuro». Ich kann nur bekennen: Es begeistert mich, die intensive Beschäftigung zu sehen, die Aktionen, oder auch wie das Motto lebt. Das Ganze umrahmt von einigen Liedern des Chores, der die wiedergewonnene Möglichkeit des Singens mit sicht- und hörbaren Emotionen lebt. Am Schluss gab es ein Foto der Geschwister der Gemeinde mit den Flaggen ihrer Herkunftsländer. Auf dem Foto sind die 19 vertretenen Nationen ersichtlich.


Die Reise in die Hauptstadt Spaniens hatte noch einen ganz besonderen Grund bzw. mehrere Gründe: Das Ehepaar Olmedo-Garcia erhielt auf den Tag genau vierzig Jahre nach der Hochzeit den Segen zum vierzigjährigen Jubiläum «Bodas de rubi». Ein Festtag nicht nur für das Paar und die Familie, sondern auch für die ganze Gemeinde. Viel Liebe und Zuneigung kam unserem Jubelpaar entgegen – ein wunderschönes Fest mit vielen Emotionen.


Zudem erlebte der Bezirk Centro den Wechsel in der Bezirksleitung. Bezirksältester (anziano de distrito) Manuel Macias wurde von seiner langjährigen, treu wahrgenommenen Verantwortung als Bezirksvorsteher entlastet und im Priester (pastor) Uli Kaim ein neuer Bezirksvorsteher beauftragt. Im Oktober wird in Barcelona seine Ruhesetzung und Entlastung als Bezirksvorsteher des Bezirkes Cataluña erfolgen. Den beiden Brüdern wurde viel Dankbarkeit und Liebe zuteil.


Die überwiegend lateinische Mentalität unserer Geschwister machte diesen Sonntag zu einem sehr emotionalen Erleben.


Kurz vor Mitternacht ging auch dieses lang erwartete Wochenende mit der Rückkehr nach Hause zu Ende.