Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 16 / 2021

27.04.2021

In grosser Dankbarkeit blicke ich zurück auf die vergangene Woche. Es ist und bleibt Gnade, was uns der himmlische Vater immer wieder an Liebesbeweisen schenkt. Seine Nähe und Hilfe sind jeden Tag erlebbar. Vielfach sind es ganz kleine Dinge, die bei näherer Betrachtung glücklich machen. Darum Augen und Ohren auf!
 
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Am vergangenen Mittwoch ging die Reise wieder einmal ins Bernbiet, genauer gesagt nach Neuenegg, einem geschichtsträchtigen Ort mit einer gewonnenen Schlacht gegen das französische Heer, während gleichentags die Berner in der Schlacht am Grauholz von den Franzosen besiegt wurden. Heute ist allerdings etwas anderes viel wichtiger: An diesem Ort existiert eine neuapostolische Gemeinde.

Die Fahrt nach Bern fand bereits kurz nach Mittag statt, was mir die Möglichkeit für einige Besuche gab.

Es ist auch immer wieder eine Reise zurück in die Lebensabschnitte Kindheit, Jugendzeit und junge Familie. So war die Begegnung mit Brüdern und Schwestern, die ich seit langer Zeit kenne, sehr berührend. In diesem Gottesdienst durfte ein Diakon für die Gemeinde bestätigt werden. Der Bezirksvorsteher fuhr mich anschliessend nach Bern, von wo mich der Zug noch vor Mitternacht nach Hause brachte.

Bukarest oder Basel – laut Jahresprogramm hätten an diesem Wochenende die Delegiertenversammlung, die Bezirksvorstehertagung und ein Festgottesdienst in Bukarest mit Übertragung nach Rumänien und Moldawien stattfinden sollen. Die Fertigkeit der kurzfristigen Programmanpassung ist immer noch stark gefragt. So konnte der für Mitte Mai geplante Gottesdienst in Basel dank der Grossherzigkeit der Gemeinde Basel auf dieses Wochenende vorverlegt werden. Bukarest ist nun für den 15.-16. Mai 2021 geplant.

An diesem Sonntagmorgen trat ich die Reise mit Vorfreude im Herzen an. Die Morgensonne tauchte die Landschaft in mildes Licht, während mich der Zug ins Dreiländereck führte. Der Blick aus dem Fenster ist jeweils eine wunderschöne Vorbereitung auf die kommende Begegnung mit unserem grossen Gott. Nach kurzer Fahrt im Auto des Bezirksevangelisten bogen wir in den Kirchenparkplatz ein. Freudiges Zuwinken und strahlende Augen sind, wenn auch mit Mund-/Nasenschutz, schöne Zeichen der Herzensfreude. Ein reiches Musikprogramm und ein kunstvoll gesteckter Strauss Frühlingsblumen als Altarschmuck trugen zum Erleben dieses Gottesdienstes bei. Die kleine Aurora durfte das Unterpfand zur zukünftigen Herrlichkeit empfangen und ein treuer und bewährter Diakon den Schritt in den gesegneten Ruhestand tun. Die fühlbare Nähe der unsichtbaren Gemeinde ist ein unbeschreibliches Empfinden, das im Erleben des Heiligen Abendmahls für die Entschlafenen seinen Höhepunkt fand.

Diese Augenblicke intensiv erlebter Gemeinschaft gingen für meine Wahrnehmung viel zu schnell vorbei. Es geht heimwärts, ihr Pilger im Fremdlings Land! Freuet euch!