Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 11 / 2021

23.03.2021

In der vergangenen Woche war eine Reise nach Moldawien geplant, um dort neben einer Vorstandssitzung verschiedene weitere Treffen zu haben und am Mittwochabend den Gottesdienst in Orhei, ca. 50 Kilometer nördlich der Hauptstadt Chişinău, zu erleben.
 
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Wie zurzeit immer, war schon die Reiseplanung an und für sich ein Abenteuer. Schliesslich war der ganze Stapel von Dokumenten beisammen und es fehlte am Dienstag nur noch der PCR-Test im Flughafen, um am Mittwoch verreisen und rechtzeitig nach 72 Stunden wieder in Zürich anzukommen. Daraus wurde nichts, weil unser Anwalt und Übersetzer erkrankte und nicht reisefähig war. Ehrlich gesagt waren die ersten Gedanken «warum? … und … nicht schon wieder! » und es machte sich auch Frust breit. Dieses Gefühl ist nach kurzer Zeit vorbei – ich darf ihm einfach keinen Raum geben, sondern die neue Situation annehmen und das Beste daraus machen.

Anstelle von Moldawien war am Mittwochabend nun ein Überraschungsbesuch in der Gemeinde Dübendorf möglich geworden. Da in der Gemeinde ohnehin der Apostel angesagt war, fand ein Präsenzgottesdienst statt. Kurzfristig war auch noch Bischof Fässler eingeladen worden. Die Überraschung gelang, was sich auch darin zeigt, dass keine Fotos von diesem Erleben gemacht wurden. Dafür ist es in den Herzen eingraviert.

Am Donnerstagmorgen fand dann eine ZOOM-Konferenz mit dem Vorstand Moldawien statt. Eine ziemliche Herausforderung, wurde sie doch zweisprachig (Deutsch und Rumänisch) durchgeführt. Die Freude über wenigstens diese Möglichkeit des Kontaktes war vorhanden und es tat wohl, einander so zu sehen und zu hören.

Am Samstagmorgen ging die Reise aus dem nasskalten Norden in den wolkenlosen und sonnigen Süden nach Lugano. Trotz Nordwind war die Temperatur angenehm. An diesem Wochenende besuchte unser Stammapostel Italien und das Tessin, wenn auch für die meisten Geschwister die Teilnahme nur mittels Übertragung möglich war. Als vor über einem Jahr das Jahresprogramm 2021 erstellt wurde, war die Zahl der Teilnehmenden und Eingeladenen ganz anders geplant. Nach und nach wurde der Anlass immer mehr reduziert und schliesslich mussten auch noch die Apostel Baur und Katens Mitte vergangener Woche ihre Teilnahme absagen. Der Freude über den Besuch des Stammapostels tat das keinen Abbruch. Was für die Organisation galt, war auch für die musikalische Gestaltung nicht anders: Anstelle des ursprünglich geplanten grossen Chores und einer Instrumentalgruppe blieben am Schluss die Orgel, das Klavier und eine Viola. Einige Geschwister aus Italien konnten nicht ins Tessin einreisen, wodurch auch das Musikprogramm einige Male umgestaltet werden musste. Die jetzige Situation bleibt für alle eine Herausforderung und verlangt viel Flexibilität.

Hier der Links zum Stammapostelgottesdienst in Lugano:  https://nak.ch/dbc/200778/386945