Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 09 / 2021

09.03.2021

Die Ferientage haben Erholung gebracht. Mit neuen Kräften ausgestattet startete ich am vergangenen Mittwoch. Gleichentags besuchte ich die Gemeinde Elgg im Bezirk Winterthur. Das Navigationsgerät im Auto zeigte eine Fahrt über Land zum Bestimmungsort an: über Egg, Uster, Fehraltorf, Weisslingen, Kollbrunn und Schlatt.
 
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Es ist immer wieder ein berührendes Erleben, wenn man beim Eindunkeln aus einer gewissen Distanz im Quartier eine hell erleuchtete Kirche sieht, deren Eingangstüre einladend offensteht. Der Vorsteher wies mich in den Parkplatz ein. Fast gleichzeitig fuhren weitere Autos vor, so dass die Begrüssung schon auf dem Kirchenparkplatz begann.

Das Verlangen nach einer Begegnung untereinander und mit unserem himmlischen Vater war spürbar und fand im Gottesdienst seine Erfüllung. Auch die gewählten Lieder, gespielt vom Orchester und der Orgel, gaben diesem Wunsch Ausdruck. Eine Woche zuvor hatten sich die Geschwister der Gemeinde ausgetauscht und sich gemeinsam Gedanken zu diesem Gottesdienst gemacht. Diese spezielle Vorbereitung nahm ich ganz besonders wahr. So bereitete uns das Geisteswirken auf den bevorstehenden Gottesdienst für die Entschlafenen vor.

Den ersten Gottesdienst für die Entschlafenen in diesem Jahr durfte ich zusammen mit der Gemeinde Uster erleben. Das bedeutete am Sonntagmorgen eine kurze Anfahrt über den Berg, d.h. über den Pfannenstiel (zur Erklärung: Der Pfannenstiel ist ein Bergrücken im Kanton Zürich, Schweiz, zwischen Zürichsee und Greifensee). Am Abend zuvor haben wir Apostel und Bischöfe des Bezirksapostelbereichs uns via WhatsApp miteinander verbunden. Auch der Stammapostel gab mir aus Toulouse seine Grüsse an die Gemeinde mit.

Da noch immer eine Obergrenze von 50 Personen für die Teilnahme am Gottesdienst gilt, musste der grössere Teil der Gemeinde dem Gottesdienst via Internetübertragung beiwohnen. Zusammen mit der unsichtbaren Gemeinde aus der jenseitigen Welt durften wir das Gnadenwirken Gottes erleben. Apostel Deubel und Bischof Fässler begleiteten mich. Die drei Sakramente Heilige Wassertaufe, Heilige Versiegelung und Heiliges Abendmahl empfingen stellvertretend für die Seelen aus der jenseitigen Welt der Vorsteher und sein Stellvertreter.  Jedes Mal sind es wieder unbeschreibliche Augenblicke, die nicht mit Worten ausgedrückt werden können – einfach ein Vorgeschmack des künftigen Erlebens. Mit viel Feingefühl begleiteten uns Streicherensemble und Orgel durch das Gottesdienstgeschehen. Tiefe Gedanken hatte sich auch die Schwester oder der Bruder gemacht, die/der den Altarschmuck gestaltet hatte: Eine Türe, auf der kunstvoll ein Herz angebracht war, in dessen Mitte ein Schlüssel lag. Eine grossartige Symbolik, die zu vielen weitergehenden Gedanken Anlass geben darf. Zum Beispiel schenken wir einander die Schlüssel zu unseren Herzen.

Wie grossartig wird es sein, wenn unser Glaube zum Schauen kommt! Wir sehnen uns danach.