Gemeinde-
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Festgottesdienst mit Apostel Matthias Pfützner in der Kirchengemeinde Bregenz

05.09.2021

Apostel Matthias Pfützner besuchte am 5.September 2021 die sehr gut besuchte Kirchengemeinde Bregenz. Grundlage für diesen Festgottesdienst war das Wort aus Jesaja 44, Vers 3-4: „Denn ich will Wasser gießen auf das Durstige und Ströme auf das Dürre: ich will meinen Geist auf deinen Samen gießen und meinen Segen auf deine Nachkommen, dass sie wachsen sollen wie Gras, wie Weiden an den Wasserbächen“

 
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Der Apostel dankte vorab für die Vorbereitung dieses Festgottesdienstes, der eine Art „Nachholung“ der Kirchenweihe aus dem Jahr 2020 sein sollte. Auf Grund der damaligen Corona Maßnahmen konnte leider kein Festakt durchgeführt werden.


Der Vergleich des Wassers als Lebensquelle zog sich durch den gesamten Gottesdienst. Apostel Pfützner schilderte von seiner Schifffahrt am Vortag auf dem Bodensee und stellte folgenden Vergleich an: Es ist ein Unterschied, ob wir die Dinge von außen betrachten und nur Beobachter sind oder ob wir auch eintauchen in den Segen Gottes.


Es appellierte an die Gemeinde, sich zu entscheiden, mitten drinnen im Segen Gottes zu stehen und nicht nur als Zuschauer das Werk Gottes von außen zu betrachten.


Wenn es im Natürlichen heiß ist, dann dürstet es uns. Verspüren wir noch den Durst nach Gottes Wort? Kann die Welt diesen Durst dann auch stillen? Vielleicht ist innerlich in uns etwas vertrocknet, wo eigentlich Leben sein sollte. Man wird mutlos und resigniert. Dann vertraue doch auf Gott und verbinde dich mit der Quelle Gottes und tauche mitten hinein das Wasser des Heils. Das führt zu neuem Leben, gestaltet die neue Kreatur.  Die Quelle Gottes versiegt nie, ist nie „verstopft“ oder vertrocknet.


Apostel Pfützner stellt eine Frage in den Raum: „Wer hat schon eine Quelle gesehen? Aber was hast du wirklich gesehen? Wasser, das irgendwo herauskommt. Aber die Quelle selbst sehen wir nicht, sie ist im Hintergrund verborgen, wir sehen nur das hervorsprudelnde Wasser. Was sehen wir im Gottesdienst? Das was herauskommt oder was dahintersteht?  Wenn die Quelle dahinter nicht gefüllt wird, verstopft und vertrocknet sie. Wie steht es mit unserer eigenen Quelle? Beseitigen wir „Verstopfungen“? Schaut in der Gemeinde auf das Gute! Es kommt nicht darauf an, wie viel Wasser gerade in deiner Quelle ist – sondern ob es wieder zu sprudeln beginnt. Schwemmen wir alles weg, was uns belastet, sorgt, ärgert und ängstig. Lassen wir uns reinigen und mit neuer Energie versorgen!


Es soll in der Gemeinde grünen und blühen. Der Wunsch soll stark werden, dass es in uns wieder zu sprudeln beginnt. Damit es uns auf ewig nicht mehr dürstet. Lasst den Strom des Lebens sichtbar werden und schaut auf das Gute in der Gemeinde.


 


Bischof Reto Keller diente nachfolgend der Gemeinde und unterstrich die Ausführungen des Apostels: Es ist ein lebendiger Strom, welcher vom Throne Gottes ausgeht. Schauen wir nur zu oder gehen wir hinein in den Strom, tauchen wir unter und trinken wir auch von der Quelle? Der Bischof appellierte an die Gottesdienstbesucher, jedes Gedankengut zu prüfen, von welcher Quelle es kommt!


 


Priester Thomas Meier legte der Kirchengemeinde beim Mitdienen noch folgendes ins Herz: Aus dem Verborgenen kommt das heraus, was wir benötigen. Lassen wir uns auf das Werk Gottes ein. Akzeptieren wir alle und begegnen wir allen Geschwistern in Liebe.


 


Hirte Walter Hessler diente abschließend der Gemeinde und stellte den Vergleich mit einem natürlichen Strom an:  Manchmal führt ein Strom zu wenig, dann liegt das Schwemmholz im Flussbett. Und manchmal kommt auch zu viel an Wasser, was dann zur Gefahr wird. Der Strom Gottes kann nicht zu viel, zu reissend werden. Doch Gott schwemmt alles weg, was nicht in das Wasser Gottes gehört. Wir müssen nur bereit sein, den Segen aus dem Strom Gottes anzunehmen. Dann werden wir zu einem Kraftwerk Gottes , das die Energie seines Wassers aufnimmt und anderen weiter gibt. 


 


Nach dem Festgottesdienst fand im Rahmen des Ökumenischen Tages der Schöpfung eine Podiumsdiskussion statt, welche von Apostel Pfützner moderiert wurde. Teilnehmer dieses ökunomischen Stadtgespräches waren die Vizebürgermeisterin der Stadt Bregenz – Sandra Schoch, Diakon Gerold Hinteregger -  r.k. Pfarre St Gallus und Ökumene-Beauftragter, Architekt Michelangelo Zaffiagni sowie Apostel i.R. Volker Kühnle (Vertreter der Neuapostolischen Kirche in der ACK Deutschland).


Anschließend fand sich die Besucher in den unteren Kirchenräumen zu einem gemeinsamen Mittagessen ein. In freudigem Beisammensein klang dieser Festgottesdienst aus. 


 


Donella Cassan