Gemeinde-
und Bezirkssuche

Innsbruck wird „InnsBURG“

04.07.2021

Am 4. Juli 2021 erlebte die Kirchengemeinde Innsbruck den Gottesdienst für die Entschlafenen mit Bezirksapostel Jürg Zbinden. In seiner Begleitung waren Apostel Matthias Pfützner, Bischof Georghe Sapintan und Bichof Peter Jeram.

 
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Einstimmung am Vorabend - „Von Jesus berührt“


– so der Kerngedanke dieser sehr eindrucksvollen und gefühlvollen Einstimmung auf den Gottesdienst.


Umrahmt wurde der Vortrag, der als Rollenspiel gestaltet war, durch musikalische Beiträge mit Gesang, Violine und Klavier.
Berührt zu werden von Jesus bringt Veränderung. Das Heil in Jesu zu erfahren schafft Freude und Begeisterung – auch in den jenseitigen Bereichen. Somit sind Entschlafenen-Gottesdienste keine Trauertage oder ein Totengedenken, sondern Festtage.
Das Abendprogramm endete mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Stern, auf den ich schaue“, welches von Apostel Pfützner am Klavier begleitet wurde.



Gottesdienst am Sonntag


Am Sonntag diente Bezirksapostel Zbinden mit dem Wort aus Jesaja 26,1-3.
Zum Hauptlied erklang die Orgel mit „Heilig, heilig, heilig“ (Franz Schubert), der Text wurde rezitiert.
Wenn Jesus davon spricht: „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen“ (Johannes 14,2), dann heißt das: Dort gibt es Platz für Alle! Jesus ging hin, diese Stätte zu bereiten.



Jesaja blickt in diesem Wort in die Zukunft und spricht von der Stadt Gottes. Eine Stadt,



  • wo Liebe herrscht

  • die wohl behütet ist

  • wo Tür und Tor offen steht für die Bürger, und diejenigen, die es noch werden wollen

  • wo jede Seele willkommen ist

  • wo „Großherzigkeit“ und Wertschätzung gelebt wird

  • wo Fortbildung (=Erkenntnis aus dem Wirken des Heiligen Geistes) stattfindet



Der Bezirksapostel griff in diesem Zusammenhang den Gedanken Jesu „Von den Arbeitern im Weinberg“ (Matthäus 20) auf. Jesus spricht in dem Gleichnis davon, dass ein Hausherr Arbeiter für den Weinberg gesucht hatte, dies zur 3., zur 6., zur 9. und zur 11. Stunde. Mit allen hatte er den gleichen Tagelohn – einen Silbergroschen – vereinbart. Als es dann zur Lohnauszahlung kam, und er dem, der nur eine Stunde gearbeitet hatte den gleichen Lohn gab, als jenem, der den ganzen Tag gearbeitet hatte, bereitete sich das Gefühle der Ungerechtigkeit unter den Arbeitern aus.
Damit zeigte Jesus, dass der Mensch sich das Heil nicht erarbeiten oder verdienen kann – es ist und bleibt ein Gnadengeschenk. „Wir wollen nicht gleich reagieren“ – so der Bezirksapostel – „wenn heute Seelen neu hinzukommen und die Sakramente und Gnadengaben empfangen.“



Es gibt ja ein Ranking der beliebtesten Städte. Paris – so sagt man – ist die Stadt der Liebe. „Lass deine Gemeinde auch solch eine Stadt der Liebe sein!“, forderte der Bezirksapostel die Gottesdienstteilnehmer auf.



In Rumänien – so Bischof Sapintan in seinem Predigtbeitrag – gibt es einen Gruß: „Lobe den Herrn“, welcher mit der Antwort „in alle Ewigkeit“ erwidert wird. Freude und Wonne sollen erlebbar sein, auch in den jenseitigen Bereichen.
Bischof Sapintan erinnerte sich an einen Gottesdienst, als er in den 90iger Jahren als Begleiter des damaligen Bezirksapostels Dessimoz in Innsbruck war. Den Gedanken von damals – die Stadt Innsbruck, umringt von Bergen – griff er auf und gab den Impuls: „So soll auch die Gemeinde Innsbruck sein: ein Berg, ein Fels – fest gegründet.“



Nachdem das Orgelstück „Eine feste Burg ist unser Gott“ erklungen war, nahm Apostel Pfützner auf einen Stadtspaziergang am Samstag Nachmittag bezug: "Wir gingen unter anderem über eine Brücke, wo viele Liebesschlösser am Zaun hingen." Daraus und bezugnehmend auf den vorherigen Musikbeitrag leitete der Apostel ab:



  • Innsbruck – die die neue Stadt der Liebe, sichtbar und erlebbar in der Gemeinde

  • Innsbruck – die feste Burg: „InnsBURG“


„InnsBURG“ – fest zu sein auch in Anfechtung und Leid. Jeder hat sein Kreuz zu tragen – Jesu Kreuz war viel schwerer. Unser Kreuz (Sorgen und Mühen) wird uns nicht abgenommen, aber mit Jesu Hilfe können wir es tragen.



In jeder Stadt gibt es auch Fremdenführer, deren Aufgabe es ist, den Besuchern das Schöne der Stadt zu zeigen. Dabei gibt es solche, die das nur als „Job“ sehen, aber auch jene, welche in die Stadt verliebt sind und genau dieses Gefühl den Besuchern vermitteln wollen. „Wir haben eine feste Stadt..., Tut auf die Tore, dass hineingehe das gerechte Volk, das den Glauben bewahrt!“ (Jesaja 26,1.2). „Öffnet die Tore, dass der Herr einziehe! Allmacht, Wunder, Liebe, alles rings umher – das wird erlebbar!“ – so der Impuls des Apostels.



Nach Sündenvergebung und Abendmahl erfolgte die Spendung der Sakramente für Seelen in der Ewigkeit.


 


Julia Zingerle | Stefan Schlechter | Foto: Gerhard Schlechter