Gemeinde-
und Bezirkssuche

Göttliche Ruhe

11.07.2021

Apostel Pfützner hält einen Gottesdienst in der Kirchengemeinde Wien-Donaustadt und setzt einen Priester in den Ruhestand

 
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Am Sonntag, den 11.7.2021 besuchte Apostel Matthias Pfützner die Kirchengemeinde Wien-Donaustadt in ihrem Ausweichlokal, da das eigentliche Kirchengebäude derzeit renoviert wird.


Gottesdienst


Apostel Pfützner legte seiner Predigt ein Wort aus 1.Chronik 23,25 zugrunde: „der Herr, der Gott Israels, hat seinem Volk Ruhe gegeben und wird zu Jerusalem wohnen ewiglich.“


Gleich zu Beginn ging der Apostel aber auf das zuvor gesungene Lied der Sänger ein „Mach mich reiner, immer kleiner“. Er stellte dazu die Frage, ob dem wirklich so sei? Wollen wir nicht eigentlich immer größer und besser sein, als der andere. Jesus hingegen lebte es anders vor. Jesu Weg ging nach unten und wurde von Gott erhöht. 


Anschließend ging er auf das Bibelwort ein: RUHE. Sehr oft ist uns Ruhe unangenehm. Weil wir sie einfach nicht mehr gewohnt sind. Andererseits sehnen wir uns in unserer hektischen Zeit nach Ruhe und Stille. Und Gott spricht eine Einladung aus: deine Seele soll Ruhe vor Gott finden. Und dieser Einladung dürfen wir nachkommen. 


Doch leider gibt es auch Strömungen, die uns diese Ruhe wieder rauben wollen.


Solch ein Räuber kann der sogenannte tägliche Wahnsinn sein. Mitunter wird dieser tägliche Stress von einem selbst verursacht. Ein weiterer Räuber ist oft die digitale Dauerbeschallung. Permanent liefern wir uns den modernen elektronischen Informationsmedien aus und haben dabei Angst, irgendetwas zu versäumen. Doch der Apostel gab den Ratschlag wieder mehr in die analoge Gemeinschaft der Gotteskinder zurückzukehren. 


Und schließlich kann auch die innere Unruhe ein Räuber sein. Aber auch daraus gibt es einen Ausweg: fokussiere dich auf Jesus.


Das Wort „Jerusalem“ aus dem Textwort soll die Gemeinde versinnbildlichen. Lassen wir die Gemeinschaft der Gläubigen unser Zentrum des Glaubens sein, wo wir die Ruhe vor Gott finden.


 


Priester P. Löbl-Brand wies in seinem Predigtbeitrag darauf hin, dass wir mitunter Schwierigkeiten haben, Ruhe und Stille zu finden. Viele Beispiele aus der Heiligen Schrift sind Beweis dafür. Etwa die Emmaus-Jünger oder die Apostel nach der Kreuzigung von Jesus Christus. 


 


Vorsteher Hirte Walter Hessler beschloß den Predigtteil mit der Frage, ob es wirklich unser Wille ist, Ruhe vor Gott zu finden. Gott hat seinen Kindern den Mut und das Vermögen gegeben die Ruhe zu erbitten und anzunehmen. Aus der modernen Kommunikationsmethodik kennt man die Tatsache, dass mindestens die Hälfte eines Gesprächs aus Zuhören besteht. Hören doch auch wir als Gläubige Gott zu.


 


Nach Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls stand noch eine Handlung an.


 


Ruhesetzung


Priester J.Wolf ersuchte schon vor einiger Zeit aus gesundheitlichen Gründen um vorzeitige Ruhesetzung. Diesen Wunsch kam Apostel Pfützner nun nach. Er verwies in sehr persönlicher und liebevoller Weise auf die vielen Tätigkeiten und Arbeiten, die der Priester in seiner aktiven Zeit verrichtet hat. Mit viel Liebe und Engagement hat er vieles für die Glaubensgeschwister getan. Aber auch an seiner Arbeitsstätte hat er oft die Gelegenheit genutzt, um von Gott und seinem Glauben zu erzählen. Er war damit ein Vorbild für den Herrn. Nach der Entbindung aus seinem Arbeitsauftrag wurde er mit Blumen verabschiedet, die auch für seine Frau gedacht waren, die den Priester bei seinen vielen Aufgaben unterstützte. 


 


Umrahmung 


Der Gottesdienst wurde von einem kleinen Orchester, dem Gemeindechor, einem Organisten und Klavierspieler umrahmt. Und selbst der Nachwuchs brachte sich mit ein. Eine junge Glaubensschwester spielte ein Stück am Klavier und verzückte damit die BesucherInnen. 


 


Th. Zadrazil