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Unsere Jugend, die Speedboote in den Gemeinden

18.04.2021

Bezirksapostel Jürg Zbinden kam am Sonntag, dem 18. April 2021 zur Konfirmation nach Kärnten.
 
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Ein österreichisches Sprichwort sagt “Nix ist fix“ und so war das auch mit dem Konfirmationsgottesdienst in Kärnten, der glücklicherweise dann doch stattfinden konnte.

Um die rund 70 Teilnehmer unter Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände unterzubringen, wurde das Congress Center Wörthersee in Pörtschach mit einer Saalkapazität von 300 Personen angemietet. Viele andere Glaubensgeschwister im In- und Ausland erlebten den Bezirksgottesdienst via Internetübertragung.

Das Textwort aus 2 Thessalonicher 3,3 bildete die Grundlage für diesen Gottesdienst: „Aber der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.“

Bezirksapostel Zbinden sagte im Verlauf seiner Predigt zu den Konfirmanden:

«Weil wir hier nahe am See sind, darf ich ein entsprechendes Bild verwenden. Wisst ihr, heute nehmt ihr das Steuer in die Hand, ihr seid jetzt Kapitäninnen und Kapitäne eures persönlichen Glaubensschiffes. Ihr steht am Ruder und ihr bestimmt den Kurs!

Das ist eine große Verantwortung, dort wo ihr das Ruder hinwendet, dahin geht euer Kurs. Und dieses Glaubensschiff gehört einer ganz tollen Reederei, nämlich dem lieben Gott persönlich, er übergibt uns die Verantwortung, dass wir es durch die Zeiten bringen.
Aber, so der Bezirksapostel, ihr seid damit nicht allein, es gibt auch einen tollen Lotsen, den Heiligen Geist, nehmt ihn mit ins Boot.
Ihr habt auch das beste Kartenmaterial, das Wort Gottes aus dem Gottesdienst, und so ausgerüstet kann man die Fahrt aufnehmen.
Das dürft ihr ab heute eigenverantwortlich tun.»

Apostel Matthias Pfützner nahm das Beispiel mit dem Boot auf und sagte in seinem Predigtbeitrag: «Ich habe festgestellt, der perfekte Familienurlaub für meine Familie ist ein Hausboot, nur habe ich keinen Bootsführerschein. Man hat mir aber versichert, nach einer Stunde mit einem Instruktor in einem großen Hafenbecken funktioniert das.
Schon nach einer halben Stunde war ich mir sicher, „das kann ich jetzt selber“ - bis dann die erste Schleuse kam.
Es ist etwas vollkommen anderes, wenn man in einem Becken unter Anweisung herumfährt als wenn du selber Kapitän bist.

Nach der Konfirmation ist es so ähnlich, jetzt wollt ihr selber übernehmen, was ja auch gut ist, nur vielleicht kommt da dann eine Schleuse und ihr stellt fest, ein Hausboot ist kein Speedboot. Der Apostel verwies dahingehend weiter auf den Satz, der hinter dem Altar angebracht war: „Gut, dass wir einander haben“ Ich wünsche euch, so der Apostel, dass jeder von euch so jemanden in Zukunft hat, auf den er sich verlassen kann.»

Im anschließenden Predigtbeitrag gab dann Bischof Peter Jeram den jungen Glaubensgeschwistern noch einen Hinweis:
«Der Bezirksapostel hat euch geraten, bringt euch in der Gemeinde ein und jetzt wollt ihr so richtig Gas geben - und euer Vorsteher sagt „Stopp, wir haben hier nur Ruderboote und Tretboote, was macht du hier mit deinen 500 PS, jetzt übe erst mal ein wenig“.
Wenn ihr jetzt meint, ein Ruderboot ist nichts für mich, dann rufe ich euch auf:
Stellt euch hin und redet, wie kann ich mich einbringen, mit meiner Kraft mit meinen Ideen. Wenn alle in der Gemeinde aufeinander zugehen und wir einander zuhören im Bewusstsein, wir tun das für Jesus, mit Jesus, dann funktioniert es auch.»

Nach dem Segen für die Konfirmanden und dem Schlusssegen konnten wohl viele behaupten „ich durfte einen seligen Sonntag in freudiger Gemeinschaft erleben“.

 

Fotos: Eva-Christiane Erlacher | Text: Christian W. Muhr