Gemeinde-
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Heiliger Geist - Geist der Schöpfung, Kraft und Bewegung

23.05.2021

Der diesjährige weltweit übertragene Pfingstgottesdienst stand unter dem Gedanken «Sich vom Heiligen Geist treiben lassen – und so zu erleben, wie Neues wird, wo vorher nichts war».
 
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Die Internationale Bezirksapostelversammlung am Donnerstag und Freitag vor Pfingsten konnte infolge der Pandemie-Beschränkungen nur als Hybrid-Veranstaltung durchgeführt werden. Nebst den europäischen Bezirksaposteln konnten zwei von ausserhalb Europas nach Zürich kommen. Die meisten nahmen von zu Hause aus teil, denn viele Länder zählen zu den Hochrisikogebieten, aus denen die Einreise in die Schweiz nicht möglich ist. Schlusspunkt dieser Frühjahrsversammlung bildete der Gottesdienst am Pfingstsonntag, 23. Mai 2021 in Zürich-Seebach, der weltweit übertragen wurde.

Die Predigt von Stammapostel Jean-Luc Schneider basierte auf Römer 8,14: „Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.“ Sie wurde flankiert von den Bibellesungen, in denen es um die Ausgiessung und Wirksamkeit des Heiligen Geistes ging. Beim biblischen Pfingstgeschehen habe Gott mit dem Heiligen Geist auf eindrucksvolle Weise sein Wirken gezeigt: Brausender Wind, Feuerzungen und plötzliches Beherrschen von fremden Sprachen. Im Laufe der Zeit habe sich die Wirkungsweise geändert. Er wirke heute eher still in den Seelen und Herzen der Getauften und Versiegelten.

Zudem: „Der Heilige Geist möchte uns das Heil schenken“, betonte der Stammapostel. Dieses Heil bestehe darin, so zu werden wie Jesus Christus: Ohne Sünde, immer mit Frieden im Herzen, alles überwinden ohne Gewalt, volle Kontrolle über das eigene Schicksal und in der Lage sein, auf vollkommene Art zu lieben.

Um das zu erreichen, wirke der Heilige Geist auf dreifache Weise:

  • Als Geist der Schöpfung: Wer wiedergeboren ist aus Wasser und Geist, in dem kann sich die neue Kreatur in Christus entwickeln.
  • Als Geist der Kraft: Diese wirkt auf sanfte Weise, nicht durch Zwang, sondern durch Führung und Leitung.
  • Als Geist der Bewegung: „Du bist noch nicht nahe genug dran. Mach weiter, halt nicht an. Bleib in Bewegung.“

Gott macht aus Nichts ganz Neues – Dem Heiligen Geist vertrauen
Der Stammapostel erläuterte dazu die Wirksamkeit des Heiligen Geistes als Schöpfer. Er schaffe Dinge, die vorher gar nicht da waren, völlig neu, aus dem Nichts, so wie Gott die Welt aus dem Nichts erschaffen habe.

Unter dem Begriff „Dem Heiligen Geist vertrauen“ bezog sich der Stammapostel auf das persönliche Leben der Gläubigen. Konkret sprach er Menschen an, die unter Schicksalsschlägen, in Leid und Not ausharren müssen oder wo sich auch in der Kirche, in den Gemeinden, seit Jahren nichts ändere.

Manche wünschen sich Veränderungen, manche fürchten sich davor und wieder andere blicken wehmütig in die Vergangenheit, als die Jugend und die Gemeinden grösser waren. Der Stammapostel dazu: „Ich kenne diesen Schmerz - vertraut der Kraft des Heiligen Geistes – er leitet uns an, vorwärts zu gehen, er wirkt immer in dem Rahmen, den Jesus gesetzt hat.“

Weitere Punkte des Gottesdienstes waren „In das Wesen Christi hineinwachsen, sich vom Heiligen Geist inspirieren lassen“ und „von Christus nicht nur mit Christen sprechen, sondern mit allen Menschen.“

Aus den Wortbeiträgen der Bezirksapostel Michael Deppner (Kongo) und Leonard Kolb (USA) kam zum Ausdruck, dass wir es aus eigener Kraft nicht zum Bilde Jesu schaffen, aber es mit dem Heiligen Geist möglich sein wird. Und dass, wenn wir nach der Pandemie zu den Gemeinden zurückkehren, neu zurückkehren mögen.   

Gemeinsames „Unser Vater“ – „Dein Wille geschehe“
„Dein Wille geschehe“ – diese Zeile aus dem Vaterunser gab dem Stammapostel Anlass zum Appell vor dem gemeinschaftlichen Gebet und der Feier des Heiligen Abendmahls: „Das gemeinsame Beten möge ein gemeinsames Versprechen darstellen, – für den Verzicht auf eigene Belange, um die Einheit der Kirche zu stärken.“

Nach dem „Unser Vater“, der Sündenvergebung und dem Heiligen Abendmahl feierte der Stammapostel auch das Abendmahl für die Entschlafenen und darauf folgte das Schlussgebet mit Dank an Gott für die Kirche Christi, die Jesus geschaffen hat.

Die einzelnen Gottesdienstelemente wurden von einem Organisten, einem freudigen Jüngling am Piano und einem Ensemble des Jugendsinfonie-Orchesters der Schweiz (JSO) wunderschön umrahmt.