Gemeinde-
und Bezirkssuche

Das Licht Christi

25.12.2020

Weihnachts-Gottesdienst mit Bischof Peter Jeram in der Kirchengemeinde Wien-Donaustadt
 
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Mit viel Hoffnung und Zuversicht aber auch mit mancher Sorge fanden sich viele GottesdienstbesucherInnen zum Weihnachts-Gottesdienst in der Kirchengemeinde Wien-Donaustadt ein. Noch viel mehr Gläubige waren über IPTV und Telefon an diesem Gottesdienst angeschlossen.
Bischof Jeram hielt den Festgottesdienst und verwendete dazu ein Wort aus Johannes 1,9 „Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen.“

Gottesdienst
Nach einer Bibellesung (Jesaja 9,5–6 und Galater 4,4–7) durch eine Glaubensschwester ging Bischof Jeram auf den Propheten Jesaja ein, der schon viele Jahrhunderte vor Jesu Geburt auf das Kommen des Gottessohnes hingewiesen hatte. Jesus war, ist und wird die Hoffnung für die Menschheit sein. Der Bischof blendete auf das Geschehen vor 2000 Jahren zurück und auf die Verkündigung der Engel: Der Heiland ist geboren. Eine Hoffnung, ein Licht kam in diese Welt. Ein sehr persönliches Geschenk wurde uns damit gemacht. Jesus zeigte uns durch Worte und Taten das Wesen Gottes. Das soll und kann uns als Vorbild dienen. Das Wesen Gottes ist LIEBE. Und Gott liebt ausnahmslos alle Menschen, er macht dabei keine Ausnahmen. Doch das Leben Jesu hier auf Erden war nicht einfach. Er wurde verfolgt, verleumdet und sogar ans Kreuz geschlagen.
Der Bischof fand zum Licht einen überaus eindrucksvollen Vergleich: Sonne und Mond. Doch was ist hier der Unterschied? Der Mond reflektiert bloss das Licht der Sonne. Die Sonne jedoch leuchtet aus sich selbst. Und das soll unsere Aufgabe sein. Aus uns selbst zu leuchten. Die Botschaft Gottes unter die Menschen bringen und somit ein Licht sein.
Auf die Frage warum so viele negative und schlechte Dinge passieren, hat der Bischof noch keine Antwort erhalten. Jedoch wenn er um Gottes Hilfe gebeten hat, dann war immer eine Antwort da. Denn Gott, das Licht Gottes ist mit uns - diese Sicherheit kommt aus dem Glauben.


Ein abschließender Gedanke wurde wieder mit einem Vergleich erklärt. Gott durchleuchtet uns nicht, um einen Fehler oder eine Schwäche zu erkennen. Er erleuchtet uns durch seine Gnade, durch seine Liebe und durch seinen Frieden.


Eine Predigtzugabe erfolgte durch Bezirksältesten Klaus Dainko. Zunächst ging er auf das Zwischenlied „Ehre sei Gott in der Höhe“ ein. Gott die Ehre geben kann nur derjenige, der Gott auch erlebt hat. Auch auf das Weihnachtslied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ wies er hin. Dort heißt es: „Gott der Retter ist da“. Das ist Gegenwart, und nicht nur Vergangenheit. Der Retter ist auch heute für uns da und steht mit seiner Hilfe an der Seite der Gläubigen. Ein weiterer Gedanke war das Sonnenlicht. Man konnte sie an diesem bewölkten Weihnachtsmorgen nicht sehen, aber trotzdem war die Sonne da. Und ähnlich verhält es sich mit Gott. Er ist da, wenn auch für unsere Augen unsichtbar.

Beitrag der Kinder
Die Kinder haben sich im Vorfeld mit der Geburt Jesu Christi beschäftigt und dazu viel gemalt und gezeichnet. Diese Kunstwerke wurden vor dem Altar und im Vorraum ausgestellt.

Auch Musikbeiträge der Kinder wurden aufgenommen und zu einem Lied zusammengeführt. Über Lautsprecher kamen die Gläubigen in den Hörgenuss dieses Liedes und konnten dabei die Akteure auf einem Plakat sehen.

Ein Weihnachtsfest mit Abstand und Distanz wurde so zu einem Erlebnis voller Nähe und Zuwendung. Gott ist uns auch in dieser schwierigen Zeit ganz nahe und sorgt für uns.

Th.Zadrazil