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Open the eyes of my heart

24.05.2020

Der Gottesdienst am Sonntag, 24. Mai 2020 stand unter einem besonderen Motto. Bischof Jeram war nach Wien gekommen, um in diesem, per Internet und Telefon in ganz Österreich übertragenen Gottesdienst auch die Erfahrungen und Ergebnisse des Internationalen Jugendtags 2019 aufleben zu lassen.

 
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Nach dem Vorlesen des Bibelwortes aus Markus 1, 10: „Und alsbald als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass sich der Himmel auftat und der Geist herabkam wie eine Taube auf ihn“ nahm Bischof Peter Jeram Bezug auf die von Julia Maier und Naemi Hutter als Hauptlied vorgetragene Hymne des IJT2019 „Here i am….“. Er erinnerte an die vielen an dem Himmelfahrtswochenende per youtube ausgestrahlten Aktionen, Vorträge und Musikaufführungen, die mehr als nur eine Erinnerung seien. Die Gemeinschaft, die Liebe und das Beisammensein von vielen jungen Menschen welche den selben Glauben haben wie er, würden bis heute in seiner Seele weiterleben. Auch der Gottesdienst Stammapostel Schneider, der am IJT2019 mit dem Bibelwort aus Johannes 13, den Versen 34 und 35 diente, welche das neue Gebot der Liebe beschreiben, gab weitreichende Impulse für das Leben der Teilnehmer. Der Stammapostel betonte, dass Gott uns sagt: Hier bin ich, ich bin hier für dich! Und sag es deinem Nächsten ich bin auch für ihn da! Leben wir als Christen und lieben wir auch unseren Nächsten. Das geht nicht immer so leicht und dem stehen da und dort situationsbedingt schier unüberwindbare Hindernisse entgegen. Aber da wirkt Gott an uns, damit wir das neue Gebot erfüllen können, so wie wir das heute aus dem Bibelwort hören.


Das Bibelwort berichtet von der Taufe Jesu, die Johannes durchführte. Es steht geschrieben, dass sich nach der Taufe der Himmel öffnete und der Heilige Geist auf Jesus kam. Also Gott selbst war da! Dann wird weiter berichtet, dass die Anwesenden die Stimme Gottes hörten als Gott bekundete, dass Jesus sein lieber Sohn ist, an dem er Wohlgefallen hat. Und Jesus Christus zeigte, dass er im völligem Einssein mit seinem Vater und dem Heiligen Geist war.
Bei unserer Taufe geschah Ähnliches. Wir können uns zwar nicht an unsere Wassertaufe und Versiegelung erinnern, doch Gott hat da in unser Leben eingegriffen. Der Himmel öffnete sich. Gott selbst war anwesend und hat mit uns einen Bund der Liebe und Kraft geschlossen. Der Himmel öffnete sich als wir durch den Apostel im Sakrament der Geistestaufe die Gabe des Heiligen Geistes empfingen. Und dabei hörte unsere Seele die Stimme Gottes. Unsere Seele nahm wahr wir Gott ihr sagte: Hier bin ich und habe dich ganz lieb. Und die Seele hörte die Stimme Gottes, der ihr bei der Taufe sagte, dass er, Gott will, dass sie auf ewig bei ihm in Frieden und in der Herrlichkeit sei.


Dank der Taufe können wir wieder innigste Gemeinschaft mit Gott haben, doch es gilt auch für uns etwas zu tun. Denn die dauerhafte Verbindung mit dem Heiligen Geiste muss Auswirkung im Alltag des Menschen haben. Nämlich den Auftrag Gottes in seinem Gebot der Liebe zu leben. Den Nächsten von der Gnade und Anwesenheit Gottes zu erzählen und zu vergeben wo es notwendig ist. Entscheidend ist, dass wir so lieben wie Jesus uns lieb hat!


Nach dem Zwischenlied „Open the eyes of my heart…“ nahm Diakon Krückl in seinem Predigtbeitrag nochmals Bezug auf den IJT2019 und erinnerte sich daran, wie ihm in den Begegnungen mit den neuapostolischen Christen auf Schritt und Tritt „Liebe“ begegnete. So erlebe er auch den Geist Gottes, der nicht nur Erinnerung sei, sondern Gegenwart in der Gemeinschaft den Glaubensgeschwistern.


Als Vorbereitung auf die Sündenvergebung trug Lisa Kirchebner, begleitet vom Klavier den poetry slam „Hier bin ich….“ vor.


NAK Österreich